+
Antoine Griezmann bildet künftig ein Sturmtrio mit Lionel Messi und Luis Suarez in Barcelona.

Antoine Griezmann

Seifenoper mit Happy End - Griezmann wechselt zum FC Barcelona

  • schließen

Der FC Barcelona bezahlt 120 Millionen Euro für Antoine Griezmann.

Wer einen Spieler aus der spanischen Fußballliga verpflichten will, der muss das in der Zentrale der Primera Division machen. Am Freitag standen die Fotografen und Fernsehkameras in Madrid vor dem Bürogebäude von La Liga und hielten drauf, als sie die Anwälte von Antoine Griezmann erkannten. Der FC Barcelona hat die festgeschriebene Ablösesumme in Höhe von 120 Millionen Euro für seinen Mandanten bei Atletico Madrid hinterlegt.

„Die Seifenoper“, wie die spanische Tageszeitung „AS“ es nannte, hat nun doch ihr Happy End gefunden. Der französische Weltmeister wechselt von Atletico Madrid zum FC Barcelona. Bei den Katalanen erhält der 28-Jährige einen Fünfjahresvertrag plus einer festgeschrieben Ablöse von 800 Millionen Euro. Zuletzt hatte Griezmann das Training bestreikt und war auch nicht mit Atletico in die USA gereist. Barça wollte in der Wechselposse die Ablösesumme zunächst nur in Raten zahlen, woraufhin Atletico öffentlich erklärte, dass die Katalanen ihren Klub nicht respektierten und der Wechsel auf Eis liege.

Möglich wurde der Deal nach Angaben der spanischen Sporttageszeitung „Marca“ schließlich nur, weil es Barça gelungen war, das Geld bei diversen Banken zu beschaffen. Der EM-Torschützenkönig von 2016 war in den vergangenen fünf Jahren bei Atletico mit 133 Toren in 257 Pflichtspielen der prägende Offensivspieler.

Sollte der FC Barcelona sein Interesse auch an Neymar von Paris St. Germain intensivieren, könnte es schnell zu einer Reihe weiterer Toptransfers kommen. Der Brasilianer bestreikt aktuell das Training beim französischen Meister und kickt lieber am Strand in Brasilien. Barça ist offenbar bereit, Ousmane Dembélé oder Coutinho plus eine Ablösesumme im dreistelligen Bereich als Tausch auf den Tisch zu legen. Dembélé und Coutinho waren 2017 von den Neymar-Einnahmen (222 Millionen Euro) für 130 Millionen Euro von Borussia Dortmund und 145 Millionen Euro vom FC Liverpool geholt worden. An Dembélé soll auch der FC Bayern interessiert sein, falls der Transfer von Leroy Sané von Manchester City nicht zustande kommt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion