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Andreas Köpke nimmt Abschied vom DFB-Team

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Von: Jan Christian Müller

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Geht gemeinsam mit Joachim Löw: Bundestorwarttrainer Andy Köpke.
Geht gemeinsam mit Joachim Löw: Bundestorwarttrainer Andy Köpke. © AFP

Bundestorwarttrainer Andreas Köpke hört nach 17 Jahren bei der Nationalmannschaft auf. Der Umbruch der Fußballnationalmannschaft schreitet schneller voran als erwartet.

Frankfurt - Der Umbruch nach dem enttäuschenden EM-Aus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft schreitet nun doch schneller voran als vielerlei erwartet: Andreas Köpke, seit 17 Jahren in Diensten des Deutschen Fußball-Bundes, wird dem neuen Bundestrainer Hansi Flick nicht mehr als Bundestorwarttrainer zur Verfügung stehen. Der Vertrag des 59-Jährigen läuft zwar noch bis zur Weltmeisterschaft im kommenden November/Dezember in Katar, nach FR-Informationen entschied sich Köpke jedoch aus eigenen Stücken, am Ende der Ära Joachim Löw ebenfalls zu gehen.

Der Europameister von 1996 ist ein enger Freund von DFB-Direktor Oliver Bierhoff. Sein Entschluss steht gleichwohl fest. Hansi Flick muss sich nun also auf die Suche nach einem neuen Torwarttrainer für Kapitän Manuel Neuer und dessen Stellvertreter machen. Der 35-jährige Neuer hat bereits angekündigt, seine DFB-Karriere fortsetzen zu wollen und im vormaligen Bayern-Trainer Flick einen großen Fürsprecher.

Andreas Köpke zählte zum Kreis von Jogi Löws Vertrauten

Köpke hatte den Job kurz nach der Amtsübernahme von Jürgen Klinsmann, Löw und Bierhoff im Oktober 2004 übernommen und gehörte zum Kreis der engen Vertrauten des Ex-Bundestrainers und des Managers. Vor der WM 2006 war er Fürsprecher von Jens Lehmann im Torhüter-Zweikampf mit Oliver Kahn. Auch mit Neuer verband den gebürtigen Kieler ein Vertrauensverhältnis.

Ende 2019 hatte der DFB Köpke erlaubt, einige Monate lang für Hertha BSC die Torhüter anzuleiten, als Klinsmann dort als Chefcoach fungierte.

Köpke war Mitte der 1990-er Jahre Torwart bei Eintracht Frankfurt. Er erlebte dort 1996 den fünften Abstieg seiner Karriere (nach Holstein Kiel, dem SC Charlottenburg, Hertha BSC und dem 1. FC Nürnberg). (jcm)

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