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Fußball

Fußballspielerin nach gewaltsamem Angriff auf Teamkollegin festgenommen

  • Stefan Krieger
    VonStefan Krieger
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Die bei Paris Saint-Germain spielende Fußballerin Aminata Diallo wird nach einem Angriff auf eine Teamkollegin von der Polizei verhaftet.

Paris – Es ist, würde die Geschichte in Los Angeles statt in Paris spielen, eine Story wie aus einem Hollywoodfilm. Allerdings ist das Drehbuch noch nicht ganz fertig. Bislang stellt sich die Sache wie folgt dar: Die französische Fußball-Nationalspielerin Aminata Diallo ist in Zusammenhang mit einem gewalttätigen Angriff auf eine Teamkollegin in Gewahrsam genommen worden.

Entsprechende Medienberichte bestätigte Diallos Klub, der französische Meister Paris St. Germain, am Mittwoch (10.11.2021). Den Namen des Opfers nannte PSG, wo auch die deutsche Nationalspielerin Sara Däbritz unter Vertrag steht, nicht.

Medienberichten und der Nachrichtenagentur AFP zufolge handelt es sich um Kheira Hamraoui, die ebenfalls in der französischen Auswahl aktiv ist. Laut der Fachzeitung L’Equipe soll die 31-Jährige am vergangenen Donnerstag (04.11.2021) nach einem Klub-Dinner mit Diallo (26) nach Hause gefahren sein, als Unbekannte sie mit einer Eisenstange attackierten und ihr auf die Beine schlugen.

Aminata Diallo sitzt in U-Haft.

Angriff auf Teamkollegin: Erinnerungen an den Fall Tonya Harding

Der Fall weckt Erinnerungen an einen der spektakulärsten Sportskandale: 1994 war die US-amerikanische Eiskunstläuferin Nancy Kerrigan von einem Attentäter mit einer Eisenstange am Knie verletzt worden. Auftraggeber war Jeff Gillooly, der damalige Ehemann von Kerrigans schärfster Rivalin Tonya Harding.

Ob Diallo hinter der Attacke auf Hamraoui steckt, ist bislang jedoch ungeklärt. Eine Anklage gibt es nicht. Am Mittwochabend wurde allerdings bekannt, dass Diallos Festsetzung ausgedehnt wurde, sie könnte damit bis Freitagmorgen in Polizeigewahrsam bleiben. Zudem wurde in Lyon im Zusammenhang mit der Tat ein Mann festgenommen, der in keiner Verbindung zu Diallo steht.

Angriff auf Teamkollegin: PSG verurteilt und prüft Maßnahmen

PSG verurteilte die Attacke „aufs Schärfste“ und verwies ansonsten auf die laufenden Ermittlungen, bei denen der Klub die Behörden unterstütze. Weitere Maßnahmen würden geprüft, hieß es. Laut ESPN spielen beide Fußballerinnen die gleiche Position im defensiven Mittelfeld – und kämpfen sowohl bei Paris Saint-Germain als auch in der französischen Frauennationalmannschaft um einen Platz.

Mittelfeldspielerin Hamraoui hatte am Dienstagabend im Gruppenspiel der Champions League gegen Real Madrid gefehlt - laut Paris „aus persönlichen Gründen“. Diallo dagegen stand wie Däbritz in der Startelf. Das Spiel endete übrigens 4:0 - für Paris.

Friedlicher geht es, trotz der Corona-Fälle, bei der deutschen Fußball-Nationalmannschaft der Männer zu. Hier allerdings stellt sich die Frage: Werden künftig nur noch geimpfte Spieler eingeladen? (skr/sid)

Rubriklistenbild: © Imago/Claus Bergmann

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