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Bei den 96-Fans nicht sonderlich beliebt: Vereinsboss Martin Kind.

Widerstand gegen Kind

96-Fanbeirat kritisiert Ablehnung der Mitgliederversammlung

Die Entscheidung von Hannover 96, eine beantragte außerordentliche Mitgliederversammlung trotz ausreichender Unterschriften zu verweigern, stößt weiterhin auf Kritik.

Die Entscheidung von Hannover 96, eine beantragte außerordentliche Mitgliederversammlung trotz ausreichender Unterschriften zu verweigern, stößt weiterhin auf Kritik.

„Es handelt sich klar um einen Satzungsbruch, die benötigten Unterschriften wurden eingeholt und der Vorstand hat nicht das Recht, über eine vermeintliche Sinnhaftigkeit der Versammlung zu richten“, erklärte der Fanbeirat des Fußball-Bundesligiste.

Drei Tage zuvor hatte der Verein eine entsprechende Mitgliederversammlung im Januar abgelehnt, obwohl die Oppositionsgruppe „IG Pro Verein 1896“ dafür genügend Unterschriften vorgelegt hatte. Der Vereins-Vorstand verwies vor allem darauf, dass für den 23. März 2019 ohnehin eine Versammlung terminiert sei. Die Interessensgemeinschaft will jedoch bereits vorher den aktuellen Aufsichtsrat abwählen, neu besetzen und so dem bei den Fans ungeliebten Club-Chef Martin Kind schaden.

„Hannover 96 behandelt die Mitglieder wiederholt respektlos und wir vermissen jegliche Form von Demokratieverständnis“, schrieb der Fanbeirat weiter. Der Fanbeirat ist die Interessensvertretung aller Fans gegenüber dem Club. „Pro Verein 1896“ hatte bereits angekündigt, gegen die Entscheidung des Clubs rechtliche Schritte einleiten zu wollen.

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