+
Die Fans in Belgrad sind aus dem Häuschen.

Champions League

PSG nur 1:1, Liverpool verliert

Während der FC Barcelona durch ein 1:1 bei Inter Mailand als erstes Team ins Achtelfinale der Champions League einzieht, müssen Liverpool und PSG um das Weiterkommen weiter zittern.

Der FC Barcelona hat auch ohne Superstar Lionel Messi als erste Mannschaft das Achtelfinale der Champions League erreicht. Den Katalanen reichte ein hart erkämpftes 1:1 (0:0) im Topspiel bei Inter Mailand. Eine bittere 0:2 (0:2)-Niederlage kassierte Jürgen Klopp mit dem FC Liverpool in Belgrad, Thomas Tuchel kam mit Paris St. Germain nur zu einem 1:1 (1:0) beim SSC Neapel.

Messi gehörte nach seinem Unterarmbruch erstmals wieder zum Barca-Kader, kam im schweren Auswärtsspiel in Mailand aber nicht zum Einsatz. In die Bresche sprang der Brasilianer Malcolm, der die Mannschaft um Nationalkeeper Marc-Andre ter Stegen zunächst in Führung brachte (82.), ehe Mauro Icardi (87.) ausglich. Mit zehn Punkten liegt Barca weiter vor Inter (7) und kann nicht mehr von den ersten beiden Plätzen verdrängt werden. Dritter ist Tottenham Hotspur (4) nach einem 2:1 (0:1) gegen die PSV Eindhoven (1).

Hochspannung herrscht weiter in Gruppe C: Liverpool kassierte in Belgrad zwar die zweite Auswärtsniederlage in Folge, bleibt mit sechs Punkten aber Tabellenführer vor dem punktgleichen SSC Neapel (6) und Paris (5). Tuchel muss somit weiter zittern, zumal auch Außenseiter Roter Stern Belgrad (4) noch im Rennen ist.

Roter Stern bezwang Liverpool dank des Doppelpacks von Torjäger Milan Pavkov, der vor 51.318 Zuschauern jeweils nach Vorarbeit von Ex-Nationalspieler Marko Marin (22./29.) traf. Für Belgrad war es der erste Sieg in der Königsklasse seit 1992. „Die Jungs sind sehr enttäuscht, ich bin sehr enttäuscht. Nach dem 0:2 haben wir zu wenig Gegenwehr gezeigt“, sagte Klopp.

PSG war in Neapel durch den ehemaligen Münchner Juan Bernat (45.+2) zunächst in Führung gegangen, Julian Draxler und Thilo Kehrer standen in Tuchels Startelf. Nach der Pause glich Lorenzo Insigne (62.) aber per Foulelfmeter aus.

Tief in der Krise steckt derweil die AS Monaco mit dem neuen Trainer Thierry Henry. Der Vorletzte der französischen Ligue 1 kassierte beim 0:4 (0:3) gegen den FC Brügge die höchste Niederlage seiner Champions-League-Geschichte und liegt in der Gruppe A mit nur einem Punkt chancenlos auf dem letzten Rang.

Hans Vanaken (12./17.), Wesley (24. und Ruud Vormer (85.) trafen zu Brügges erstem Sieg. Die Monegassen warten somit auch nach dem 15. Pflichtspiel der Saison auf den ersten Sieg, zu allem Überfluss wurde am Morgen Klubpräsident Dmitri Rybolowlew in Gewahrsam genommen. Der russische Milliardär soll Polizei und Justiz mit Geschenken, Einladungen und ähnlichen Gefälligkeiten bestochen haben.

In London brachte der Ex-Gladbacher Luuk de Jong (2.) Eindhoven zunächst in Führung, Harry Kane (78./89.) drehte die Partie. In der Gruppe D von Schalke 04 verteidigte der FC Porto durch ein 4:1 (2:0) gegen Lokomotive Moskau seine Tabellenführung. Die Russen haben nach der vierten Niederlage im vierten Spiel keine Chance mehr auf die K.o.-Runde. (sid)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion