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Für die neueEwigkeit

Robert Lewandowski knackt den Rekord

Fast hätte Rafal Gikiewicz, der polnische Torhüter des FC Augsburg, seine Ankündigung wahr werden lassen, nämlich gegen Bayern München „die Null zu halten“. Fast. Die letzte Minute lief, vier Buden hatte der formidabel haltende Ballfänger trotzdem schon kassiert, nur noch keinen vom polnischen Stürmer des Abo-Meisters, dem nicht minder formidablen Robert Lewandowski. Das wäre ja eine Geschichte geworden, Pole vermiest Polen den neuen ewigen Rekord, 40-mal hatte „Lewy“ bislang getroffen in 28 Spielen und 89 Minuten, den scheinbar ewigen Rekord von Gerd Müller, der Münchner Legende, eingestellt, aber der verflixte 41. Treffer wollte nicht gelingen.

Kurz vorher hatte Hansi Flick noch geraunt, „der macht heute kein Tor mehr“. Machte er dann doch. Es war ein hässliches Tor, ein profaner Abstauber, nachdem Gikiewicz einen Ball dorthin abprallen lassen musst, wo ein Torjäger halt stehen muss. Dann war der Rekord des einzigartigen „Bombers“ aus Nördlingen nach 49 Jahren geknackt, zerbröselt von einer Tormaschine, die alle 60 Minuten trifft und 94 Prozent seiner Tore innerhalb des Strafraums zu erzielen pflegt. Seit diesem Wochenende gehört Robert Lewandowski auch der Goldene Schuhe für den besten Torjäger Europas.

Vermutlich wäre es zu viel verlangt gewesen, Lewandowski hätte aus Respekt vor dem inzwischen an Demenz erkrankten Gerd Müller, 75, auf dieses eine letzte Spiel verzichtet. Den Rekord hatte er ja bereits eingestellt. Hinterher hat er Müllers Ehefrau Uschi ein T-Shirt („4ever Gerd“) mit persönlicher Widmung geschenkt. kil

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