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Geht voran: Routinier Adam Szalai (rechts). Foto:afp
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Geht voran: Routinier Adam Szalai (rechts).

Mainz 05 im Aufwind

Volle Teller zum Frühstück

  • Jan Christian Müller
    vonJan Christian Müller
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Mainz 05 spielt Sonntag zu ungewohnter Zeit bei der TSG Hoffenheim.

Ein Anstoß schon um 13.30 Uhr ist für einen Verein, der seit mehr als einem Jahrzehnt dauerhaft der höchsten deutschen Fußballspielklasse angehört, eine ungewohnte Zeit. Aber manchmal passiert das, die Verträge mit den TV-Anstalten wurden mit Rücksicht auf die Europa League so gestaltet, es konnte ja niemand ahnen, dass im März schon wieder alle deutschen Teams rausgeflogen sind. Auch die TSG Hoffenheim, bei der Mainz 05 Sonntagmittag um 13.30 Uhr zu Gast ist. Deshalb, erklärt Chefcoach Bo Svensson breit grinsend, gibt es das sogenannte „Pre Match Meal“ - eine schöne Portion Nudeln, damit die Energiespeicher gefüllt sind - um zehn Uhr morgens direkt nach dem Frühstück. Denn die Mainzer Profis sollen ja nicht mit vollem Magen auflaufen.

Energie ist eine wichtige Vokabel beim bisherigen Rückrunden-Überraschungs-Sechsten, der in der Tabelle der Gesamtsaison dennoch auf dem vorletzten Platz verharrt. Allerdings unmittelbar mit heißem Atem im Nacken von Hertha BSC, Arminia Bielefeld und dem 1.FC Köln. Sich mit dieser längst wieder hoffnungsvollen Situation zu beschäftigen, empfiehlt Svensson keineswegs. „Wir haben hier mit unserem Verein genug zu tun und sollten keine Energie vergeuden, uns mit anderen Teams zu beschäftigen.“ Eine Herangehensweise, mit welcher der Däne bisher sehr klug gefahren ist. Die „Wir-sind-die-Jäger“-Rhetorik überlässt er Sportchef Martin Schmidt. So sind die Aufgaben gut verteilt.

Mit reichlich Lob wurde Svensson schon unter der Woche von seinen Co-Trainern Babak Keyhanfar und Patrick Kaniuth versorgt. Die Nullfünfer hatten die beiden in einer Videoschalte den Medien präsentiert, Kaniuth, ehemaliger Jugendtrainer des FSV Frankfurt, sagte über den Vorgesetzten, dieser sei „ein sehr nahbarer Mensch“ und beschrieb eine „Arbeit auf Augenhöhe“. Offenbar herrscht in der kompliziertesten Saison der Mainzer Bundesligahistorie inzwischen wieder eine Arbeitsatmosphäre, die fordernd und fröhlich zugleich ist. Svensson sprach von einer „anstrengenden Trainingswoche“. Dazu passt, dass der von seinen Vorgängern bereits verstoßene Ex-Hoffenheimer Adam Szalai vorbildlich voran geht: „Seit ich hier bin, brennt er vor jedem Spiel“, so Svensson.

Derweil wurde der seit Wochen bärenstarke Verteidiger Jeremiah St. Juste erstmals in die niederländische Nationalmannschaft berufen. Eine wahrlich schöne Anerkennung.

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