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Die späte Genugtuung des Demba Ba

Stürmer bezwingt erst seinen Ärger und dann Dimo Wache

Demba Ba war schon der Verzweiflung nahe. Irgendwie schien dieser Sonntagnachmittag in Mainz nicht seiner zu sein. Da war zunächst der bullige Mainzer Innenverteidiger Nikolce Noveski, einer der besten Zweikämpfer der zweiten Liga, der dem Senegalesen im Angriff von 1899 Hoffenheim hart zusetzte. Dann pfiff Schiedsrichter Peter Sippel dem 22 Jahre alten Stürmer, der vor der Saison vom belgischen Erstligisten Excelsior Mouscron in den Kraichgau gewechselt war, ein Kopfballtor ab, weil der zuvor angeblich Neven Subotic geschubst haben soll. Und zu allem Überfluss hielt ihm Sippel später noch die Gelbe Karte - die fünfte - unter die Nase, weil Ba im Duell mit eben jenem Subotic angeblich einen Freistoß hatte schinden wollen. "Klares Foul", sagte der in Frankreich geborene Stürmer und zeigte sein rechtes Schienbein, das Spuren eines Tritts aufwies.

All das machte dem baumlangen Angreifer erheblich zu schaffen. Mehrfach schrie Ba seinen Frust auf den Unparteiischen heraus. Doch dann kam die 83. Minute und mit ihr der Flugball seines Kollegen Sejad Salihovic. Ba zeigte, dass er nicht nur extrem sprintstark ist, sondern auch auf engem Raum weiß, was zu tun ist. Mit dem linken Fuß nahm er - von Noveski hart bedrängt - den Ball herunter, drehte sich schnell und schoss aus spitzem Winkel zum 1:1 ein.

Später hatte er auch seine Gelassenheit wiedererlangt. "So ist Fußball eben", sagte Ba. Das Lob seines Trainers war ihm ohnehin sicher. "Klasse" fand Ralf Rangnick, das Tor, "stark" die Leistung. Nach einem Schien- und Wadenbeinbruch habe Ba nach seinem Wechsel nach Hoffenheim einige Zeit gebraucht, um körperlich fit zu werden, berichtete Rangnick. Nun ist er es - und damit ein Garant, dass der Aufsteiger beste Aussichten besitzt, in die Erste Bundesliga durchzumarschieren. hunz

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