Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Strecken für den Aufstieg: Der Mainzer Angreifer Felix Borja (rechts) im Kopfballduell mit dem Hoffenheimer Per Nilsson.
+
Strecken für den Aufstieg: Der Mainzer Angreifer Felix Borja (rechts) im Kopfballduell mit dem Hoffenheimer Per Nilsson.

FSV Mainz 05 - 1899 Hoffenheim (1:1)

Mainz rechnet mit langem Endspurt

Das Remis gegen Hoffenheim nutzt im Aufstiegsrennen der zweiten Liga vor allem dem ambitionierten Aufsteiger.

Von ANDREAS HUNZINGER

Jürgen Klopp und Ralf Rangnick schätzen einander. Der Coach des FSV Mainz 05 und der Trainer von 1899 Hoffenheim haben in den vergangenen Jahren oftmals deutlich gemacht, dass sie in punkto Fußball auf einer Wellenlänge funken. Am Ostersonntag nach dem 1:1 (0:1) im Spitzenspiel der Zweiten Bundesliga zwischen ihren Klubs waren sich die beiden Trainer allerdings uneins. Nicht in der Bewertung der Qualität des Gezeigten; beide fanden die Partie im ausverkauften Bruchwegstadion "sehr gut". Klopp und Rangnick waren in der Nachbetrachtung allerdings jeder der Ansicht, dass ihre Mannschaft einem Sieg näher gewesen war als die des Kontrahenten.

"Es war mehr drin für uns", sagte Klopp, während Rangnick wiederum den Punktgewinn für die Mainzer als "schmeichelhaft" empfand, "weil wir die klareren Möglichkeiten hatten." Womit der Hoffenheimer Coach angesichts der guten Möglichkeiten für sein Team durch Carlos Eduardo (5./16./35.) und von Francisco Copado (70.) nicht ganz daneben lag.

Zudem klagten die Gäste darüber, dass Schiedsrichter Peter Sippel den ihnen nicht gerade wohlgesinnt gewesen sei. Rangnicks Kritik bezog sich vor allem auf zwei Entscheidungen gegen seinen Angreifer Demba Ba (siehe auch nebenstehenden Artikel). Dessen Kopfballtor verweigerte Sippel die Anerkennung (37.). Und über die Gelbe Karte gegen den Senegalesen, die dieser Mitte der zweiten Halbzeit wegen einer angeblichen Schwalbe sah, konnte sich Rangnick nur schwer beruhigen. Zumal es Bas fünfte Verwarnung war. Immerhin konnte der Afrikaner seinem Team in Mainz mit einer feinen Einzelleistung noch helfen. Nachdem die Gastgeber durch ein Eigentor des Hoffenheimers Radek Spilacek in Führung gegangen waren (70.), traf Ba kurz vor Schluss aus spitzem Winkel zum 1:1 (83.) und sicherte den Hoffenheimern einen Zähler, den sie nach Ansicht Rangnicks "mehr als verdient hatten".

Derweil ärgerte sich Rangnicks Kollege über den Gegentreffer. "Es sollte durchaus die Möglichkeit geben, das zu verhindern", sagte Klopp über die fragliche Szene und meinte damit Bas Gegenspieler Nikolce Noveski und Torwart Dimo Wache, die nicht sonderlich glücklich ausgesehen hatten. Ob nun vermeidbar oder nicht: Das Tor war für die Gäste verdienter Lohn einer reifen Leistung, mit der Rangnicks Spieler untermauerten, warum sie im Jahr 2008 sieben von acht Partien gewonnen haben und ein ganz heißer Aufstiegskandidat sind. Die Hoffenheimer vermieden es in Mainz zwar beharrlich, über dieses Thema zu reden, aber der Mainzer Manager Christian Heidel glaubt, dass sich der Aufsteiger aus dem Kraichgau neben Spitzenreiter Mönchengladbach "absetzen kann, wenn die das weiter so durchziehen".

Warten auf Klopps Entscheidung

Bei den Rheinhessen rechnet keiner mit einer frühzeitigen Entscheidung im Aufstiegsrennen zu ihren Gunsten. "Wir müssen sehen, dass wir bis zum Schluss in der Verlosung sind", sagte Linksverteidiger Marco Rose. "Es wird bis zum Schluss spannend bleiben."

Mit Spannung werden in Mainz auch die nächsten Tage erwartet - in der Causa Jürgen Klopp. Bis zum Monatsende will der Coach bekanntlich verkünden, ob er in Mainz bleibt oder nicht.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare