FSV Mainz 05 - RB Leipzig
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Die Stimmung ist schlecht beim FSV Mainz 05.

Auswärtsspiel

Mainz 05 im Krisenmodus

  • Frank Hellmann
    vonFrank Hellmann
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Trainer und Spieler des FSV Mainz 05 geraten am Mittwoch unter Druck.

Es sind nicht viele Bilder mehr übrig, die sich Mainz 05 vor dem Auswärtsspiel bei Union Berlin noch einmal in Erinnerung rufen muss. Die schlaffe Körperhaltung des Linksverteidigers Aaron Martin und der ratlose Blick von Edimilson Fernandes vom vergangenen Sonntag gehören eigentlich dazu. Der linke und der zentrale Verteidiger gehörten beim 0:5 gegen RB Leipzig nicht zum ersten Male zu den schwächsten Akteuren bei den indisponierten Nullfünfern.

Gemessen am Preis-Leistungs-Verhältnis sind beide so etwas wie Symbolfiguren zu vieler irritierender Auftritte. Und übrigens ein Grund, dass Mainz mit 60 Gegentoren die Schießbude der Liga bildet. Selbst in der Abstiegssaison 2006/07 waren es 57 Gegentore – nach 34 Spieltagen.

FSV-Trainer Achim Beierlorzer deutete Konsequenzen an, ohne Namen zu nennen. Er muss sich fragen lassen, ob er mit der Personalauswahl und Taktik im letzten Heimspiel richtig gelegen hat - Auswechslungen inklusive. Der 52-Jährige hat am Dienstag angekündigt, die Mannschaft werde an der Alten Försterei „voller Tatendrang“ ans Werk gehen. 

Der Pädagoge sieht indes keinen Anlass, Grundsätzliches infrage zu stellen: „Wir haben ein Spiel schlimm verloren. Aber jetzt wird alles hochgeholt: Zweikampf, Laufleistung. Ich sage: Der Teamgedanke ist völlig okay.“ Sportvorstand Rouven Schröder erwartet, dass „wir nach diesem Spiel mit Union gleichziehen“. Zumindest die Sportliche Leitung hat in den Krisenmodus geschaltet. Höchste Zeit, dass das auch die Spieler tun. Ohne zu viele Ausnahmen.

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