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Trainer Sandro Schwarz: „Die 30 Punkte geben uns ein gutes Gefühl, mehr auch nicht.“

FSV Mainz

Fokussierte Feierlaune in Mainz

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Der FSV Mainz 05 steht vor einer ruhigen Restsaison, will in Berlin aber nicht nachlassen.

Den Berliner Ordnungskräften steht am Samstag im Olympiastadion ein besondere Aufgabe bevor: Sie bekommen es mit 700 Verrückten zu tun. Freilich, keine Verrückten im negativen Sinne, die etwas Böses vorhätten. Ganz im Gegenteil. Morgen, wenn die heimische Hertha um 15.30 Uhr den FSV Mainz 05 empfängt, sind die Narren los. In der Hochzeit der Fastnacht müssen die Nullfünfer dem fröhlichen Treiben in ihrer Heimat den Rücken kehren, um in der Hauptstadt die Stimmung weiter anzuheizen. „Wir wollen dazu beitragen, dass das Grundgefühl noch positiver wird“, sagt der Mainzer Trainer Sandro Schwarz.

Der 40-Jährige sprach gestern mit einem positiven Grundgefühl über die „schwierige Aufgabe“ in Berlin. Nachdem die Mainzer ihre drei Spiele andauernde Niederlageserie mit dem 3:0 gegen Schalke 04 jäh gestoppt haben, ist die Laune nun wieder bestens in der Stadt am Rhein – und konzentriert, wie der Coach hervorhebt: „Unser Ansätze heißen Verbesserung, Entwicklung, dran bleiben. Das ist der beste Weg. Wir haben mit unserer Punktzahl den großen Vorteil, dass wir uns am 23. Spieltag nur damit beschäftigen müssen, was wir besser machen können.“

Die Tabellenkonstellation ist für die Nullfünfer tatsächlich eine komfortable. 30 Zähler hat der Tabellenelfte mittlerweile auf sein Konto gehievt, das sind 14 Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang. Erfolgt nicht plötzlich ein kapitaler Einbruch, was mehr als unwahrscheinlich ist, dürfte den Mainzern eine ruhige Restsaison bevorstehen. Oder geht da bei sechs Punkten Rückstand auf den Tabellensiebten aus Leverkusen sogar noch etwas in Richtung der Europa-League-Ränge? Nun ja, Trainer Schwarz will davon nichts wissen. Er sagt nur: „Für uns ist das kein Thema. Die 30 Punkte geben uns ein gutes Gefühl, mehr auch nicht. Es geht nur darum, Dinge besser zu machen. Hochrechnungen helfen uns nicht weiter. Nur unsere eigene Leistung.“

Gegen Berlin drohen allerdings einige Spieler auszufallen. neben den Langzeitverletzten René Adler, Emil Berggreen und Philipp Mwene fehlen Gerrit Holtmann (Grippe) und Jean-Paul Boetius (Gelbsperre). Zudem sind die Einsätze von Daniel Brosinski, Jean-Philippe Mateta (beide Grippe) fraglich. Sicher ist dagegen, was die Mainzer Profis Anfang der kommenden Woche machen werden: Beim Rosenmontagsumzug hat der Klub einen eigenen Wagen – dann werden den Profis ganz sicher viel mehr als die 700 positiv Verrückten zujubeln. (mit dpa)

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