Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Entscheidung steht vor der Tür

Noch immer ist offen, ob Jürgen Klopp in Mainz bleibt

Von DANIEL MEUREN

Trainer Jürgen Klopp zog sich nach dem 3:3 des FSV Mainz bei Erzgebirge Aue weitgehend aus dem Tagesgeschehen zurück. Der 40 Jahre alte Fußball-Lehrer saß vermutlich mit seiner Gattin zusammen und dachte über die Entscheidung bezüglich seiner beruflichen Zukunft nach, mit der er sich seit Wochen so schwer tut. Heute oder morgen soll er Gerüchten zufolge dem Hamburger SV fristgemäß mitteilen müssen, ob er zu einer Tätigkeit an der Alster bereit ist. Seinem Team könnte Klopp die Entscheidung bei einer von Dienstag bis Donnerstag geplanten Klausur erläutern.

Dann zieht sich Mainz 05 wie schon so oft vor entscheidenden Phasen einer Spielzeit für ein paar Tage aus der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt zurück, um wieder Kraft zu schöpfen. "Wir haben in den vergangenen Wochen so manchen Zähler liegen gelassen, jetzt können wir uns keine unnötigen Punktverluste mehr leisten. Das müssen wir den Spielern vielleicht noch mal klar machen", begründete Manager Christian Heidel den Rückzug.

In Aue fehlte den Mainzern diese absolute Entschlossenheit und Konzentration, die in der Schlussphase der Zweiten Bundesliga mit den anstehenden acht "Charakterspielen" (Mittelfeldspieler Daniel Gunkel) im Kampf um den Aufstieg den Ausschlag geben könnte. Dieser Kampf ist für die Mainzer mittlerweile wohl mal wieder zu einem Wettrennen um Platz drei geworden. Auf diesen ganz speziellen Wettbewerb will Klopp sein Team nun vorbereiten. Erfahrung besitzen die Mainzer ja mehr als genug: Zweimal ging es jeweils am letzten Spieltag in die Hose, ehe es 2004 schließlich mit dem Aufstieg klappte.

Diese Bemühungen bekämen sicher einen Schub, sollte sich der Trainer noch einmal für einen Verbleib entscheiden. Mit einem zumindest vorläufigen Bekenntnis zu Mainz würde Klopp zudem Klub-Mitarbeitern wie Amateurtrainer Peter Neustädter oder A-Jugend-Coach Jürgen Kramny einen etwas unangenehmen Briefwechsel ersparen. Jene Angestellten, die einen bis zum Saisonende am 30. Juni befristeteten Arbeitsvertrag besitzen, müssen sich nämlich spätestens morgen für den Juli als arbeitssuchend melden, um ihren etwaigen Anspruch auf Arbeitslosengeld zu wahren.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare