Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Nicht zu stoppen: Der Mainzer Stürmer Jonathan Burkardt.
+
Nicht zu stoppen: Der Mainzer Stürmer Jonathan Burkardt.

Mainz macht mobil

Den Angstgegner demontiert

  • Jan Christian Müller
    VonJan Christian Müller
    schließen

Der FSV Mainz 05 siegt auch dank eines bärenstarken Angreifers Jonathan Burkardt völlig verdient mit 4:1 gegen den FC Augsburg.

Nach fünf Bundesliga-Begegnungen und einem Pokalspiel, in denen es jeweils Niederlagen gegen den FC Augsburg gegeben hatte, hat der FSV Mainz 05 mal wieder einen Sieg gegen den Angstgegner eingetütet. Und zwar einen sehr überzeugenden Sieg, der schon nach 26 Minuten praktisch sicher war. Denn da führten die wie entfesselt aufspielenden Gastgeber vor 19.400 Zuschauern schon 3:0 gegen einen völlig überforderten Kontrahenten, der tief im Tabellenkeller hocken bleibt und genau da auch hingehört. Am Ende beließen es die Nullfünfer beim 4:1 (3:0) und vergaben dabei noch reihenweise weitere Großchancen.

Für die Mainzer, deren Abwehrspieler Jeremiah St. Juste am Freitag erfolgreich an der Schulter operiert wurde, war der Südkoreaner Jae Sung Lee etwas überraschend von Anfang an dabei. Er machte seine Sache dann ganz hervorragend. Anton Stach und Leandro Barreiro rutschten dagegen auf die Bank, ebenso wie der formschwache linke Verteidiger Anderson Lucoqui. Für ihn rückte der Spanier Aaron Martin in die Startelf, der auch Stürmer Jonathan Burkardt und Dominik Kohr wieder angehörten. Beide gehörten zu den besten Spielern auf dem Platz. Bundestrainer Hansi Flick dürfte als Gast vor Ort hinter den Namen von Burkardt zumindest ein kleines Sternchen notiert haben.

Die Botschaft von 05-Trainer Bo Svensson wurde von Minute eins an sichtbar: Es sollte nach zuletzt vier Spielen ohne Sieg konsequent nach vorne gehen. Und das ging es in der Tat. Schon nach zehn Minuten lagen die schwäbischen Bayern nach einem kapitalen Fehler ihres rechten Verteidigers Robert Gumny zurück. Der Pole trat nach Silvan Widmers eigentlich verunglückter Flanke über den Ball, Karim Onisiwo bedankte sich auf österreichische Art und schoss erhaben zur Führung ein.

Kaum fünf Minuten später hatte sich der Mainzer Innenverteidiger Stefan Bell nach einem abgewehrten Angriff noch gar nicht wieder nach hinten bewegt, als sein Mitspieler Jean-Paul Boetius das gnadenlose Mainzer Forechecking mit einem Ballgewinn belohnte. Über den sich geschickt durchsetzenden Jonathan Burkardt kam Bell aus etwas spitzem Winkel in Schussposition. Knochentrockener Schuss. Tor, 2:0.

Damit nicht genug. Wieder geriet das Augsburger Aufbauspiel schlampig, was auch an dem Mainzer Mittelfeldpressing lag, Onisiwo wurde Rechtsaußen von Widmer eingesetzt, flankte klug auf den zweiten Pfosten, wo der unermüdliche Burkardt besser positioniert war als der mal wieder unglückliche Gumny, Kopfball. Tor. 3:0. Augsburg war vollkommen demoralisiert, die Mannschaft von Markus Weinzierl irrte wie paralysiert übers Spielfeld.

Nach der Pause und ohne den bemitleidenswerten Gumny durften die Gäste zum Ärger von Bo Svensson etwas mehr Ruhe am Ball genießen. Kamen zu Chancen, erzielten nach 70 Minuten durch den eingewechselten Andi Zeqiri ein Tor, mussten sich aber auch Häme aus dem Mainzer Stehblock anhören: „Zweite Liga, Augsburg ist dabei.“ Unangebrachter Hohn: Offenbar hatten da einige die Mainzer Situation vor einem Jahr völlig verdrängt. Der starke Burkardt sorgte nach Vorarbeit des nicht minder guten Onisiwo schließlich noch für den 4:1-Endstand.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare