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So würde er auch gerne in Köln jubeln: der Mainzer Trainer Bo Svensson.
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So würde er auch gerne in Köln jubeln: der Mainzer Trainer Bo Svensson.

Mainz vor Kellerduell gegen Köln

Das Schicksalsspiel

  • Daniel Schmitt
    VonDaniel Schmitt
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Verliert Köln gegen Mainz, muss Coach Gisdol wohl gehen / Gegenüber Svensson findet: „Das Spiel ist sehr, sehr wichtig“.

Natürlich weiß ein Mann wie Bo Svensson um die Bedeutung dieses fußballerischen Kräftemessens. Ein weiterer Sieg seiner Kicker vom FSV Mainz 05 am Sonntagabend (18 Uhr) beim angeknockten 1. FC Köln und die Rheinhessen hätten ziemlich gute Chancen, auch kommende Saison noch in der deutschen Eliteklasse um Siege zu spielen. Zwei Punkten liegen sie in der Tabelle vor den Domstädtern, fünf könnten es also werden, auch fünf auf einen direkten Abstiegsplatz. Das wäre mal was, zumal wenn man bedenkt, wie tief die Nullfünfer vor der Anstellung ihres ehemaligen Verteidigers als Trainer standen: mit einem Bein in Liga zwei. Nun bewegen sich die Mainzer in großen Schritten weg vom Abgrund.

Dennoch: Ein Mann wie Bo Svensson will eben über solch Positivszenarien lieber nicht öffentlich fabulieren. Stattdessen sagt er vor dem Kellerduell in Köln-Müngersdorf: „Das Spiel ist sehr, sehr wichtig, aber das waren auch schon die Partien gegen Freiburg, Hoffenheim oder Bielefeld.“ Sieben Punkte holten die Mainzer zuletzt aus diesen drei Begegnungen. „Und es wird auch nach dem Köln-Spiel in den letzten sechs Spielen immer noch wichtig sein“, erklärt Svensson weiter.

Von seiner Mannschaft fordert er einen Auftritt, „so wie Abstiegskampf aussehen muss sieben Spieltage vor dem Ende“. Die Kölner seien „gut aufgetreten in den vergangenen Spielen. Ich erwarte eine aggressive Kölner Mannschaft, die sich im direkten Duell durchsetzen will.“ Und wohl auch muss, soll Markus Gisdol am Montag noch immer ihre Trainer sein.

So wird beim Effzeh gerade weniger darüber diskutiert, ob Gisdol seinen Job verliert, sondern mehr, wer im Anschluss seine Nachfolge antritt. Selbst bei einem Sieg gegen Mainz und sogar beim erfolgreichen Klassenverbleib ist nicht gesichert, dass der 51-Jährige seinen Job bis Vertragsende im Sommer 2023 erfüllen darf. Bei einer Heimpleite sowieso nicht. Als sofortiger Nachfolger in der nächsten Woche wird Altmeister Friedhelm Funkel gehandelt, für längerfristige Engagements Thorsten Fink oder Steffen Baumgart. FC-Sportchef Horst Heldt versuchte am Freitag etwas Druck herauszunehmen („Es ist kein Endspiel, aber einfach ein verdammt wichtiges Spiel“), es gelang ihm eher durchwachsen.

Dass FC-Coach Gisdol um seinen Job bangen muss, sei das „Thema für die Kölner“, sagte der Mainzer Svensson, verwies ganz allgemein aber darauf, dass soll Negativschlagzeilen „nicht das Angenehmste“ für einen Trainer seien. dani/dpa

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