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Einer der beiden Garanten für den Sieg der Skyliners: Johannes Voigtmann (Mitte).
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Einer der beiden Garanten für den Sieg der Skyliners: Johannes Voigtmann (Mitte).

Skyliners Frankfurt

Zwillingstürme ebnen Weg zum Sieg

Danilo Barthel und Johannes Voigtmann führen die Frankfurter Korbjäger zum 72:59-Erfolg in Crailsheim.

Von Timur Tinç

Als es unnötigerweise noch einmal knapp wurde und die Frankfurt Skyliners zu straucheln begannen, waren es die beiden Großen, die das Spiel wieder in die richtigen Bahnen lenkten. Bis auf fünf Zähler hatten sich die Crailsheim Merlins (48:53) am Sonntagabend herangekämpft, der sicher geglaubte Sieg für den hessischen Basketball-Bundesligist beim Tabellenvierzehnten drohte zu entgleiten. Doch dann waren es Danilo Barthel und Johannes Voigtmann, das kongeniale Duo unter dem Korb, die mit schnellen Punkten den Vorsprung wieder vergrößerten und den 72:59 (37:26)-Auswärtssieg letztendlich perfekt machten.

Miserable Dreierquote

Jedes Mal, wenn der Ball unter den Korb ging und Voigtmann oder Barthel ihn in die Hände bekamen, sprang meist etwas Gutes dabei heraus. Entweder setzten sie sich gegen ihre Gegenspieler durch oder passten den Ball zu ihren Mitspielern nach außen, die, erst einmal freigespielt, einfache Punkte erzielen konnten. „Das Inside-Spiel hat heute ganz gut funktioniert“, analysierte Barthel, der 13 Punkte erzielte. Besser war nur Voigtmann mit 19 Zählern, dem außerdem noch zwölf Rebounds gelangen.

In den Minuten zuvor hatten die Skyliners genau das vernachlässigt. Der Ball wurde nur an der Dreierlinie herumgepasst, ohne jemanden freizuspielen. Heraus kamen erzwungene Würfe und Eins-gegen-Eins-Situationen, die meist nicht erfolgreich waren. Und da den Hessen aus der Distanz nichts gelang – nur vier von 19 Dreiern fanden ihr Ziel – wurde es noch einmal spannend. „Da war es umso wichtiger, dass unsere Verteidigung gut stand“, befand Barthel. Und natürlich, dass Barthel und Voigtmann sechs Punkte in Folge erzielten.

Die beiden spielen seit mittlerweile vier Jahren zusammen, seit drei Spielzeiten stehen sie in der Anfangsformation, wenn nicht gerade eine Verletzung die Frankfurter Zwillingstürme trennt. Keine andere Bundesliga-Mannschaft startet mit zwei deutschen Spielern auf den großen Positionen. Barthel, 2,07 Meter groß und Voigtmann, der 2,11 Meter misst, haben über die Jahre nicht nur an Physis, Erfahrung und an Selbstvertrauen zugelegt, sondern auch an ihrem Spielverständnis gefeilt.

Bestes Beispiel waren die Anfangsminuten in Crailsheim, als Voigtmann seinen Partner unter dem Korb mit zwei hohen Anspielen perfekt in Szene setzte. Beide werden am kommenden Samstag auch beim Allstar-Spiel in Bamberg wieder gemeinsam auf dem Parkett stehen – Barthel zum dritten, Voigtmann zum zweiten Mal. Das soll aber noch lange nicht das Ende sein. „Die Saison hat 2015 gut angefangen, 2016 soll es so weitergehen“, sagte Barthel. In der Bundesliga stehen die Skyliners auf dem fünften Tabellenplatz. Auch international läuft es gut, die Hessen werden bereits am Mittwoch (20.30 Uhr) im zweiten Spiel der Zwischenrunde im Fiba Europe-Cup im türkischen Gaziantep gefordert sein.

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