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Gegen seinen Ex-Verein am Werk: Ekene Ibekwe (r.).
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Gegen seinen Ex-Verein am Werk: Ekene Ibekwe (r.).

Skyliners Frankfurt

Überragender Ibekwe

Frankfurter Basketballer bezwingen den tschechischen Serienmeister Nymburk und feiern zweiten Champions-League-Sieg.

Von Timur Tinç

Es ist gerade einmal drei Wochen her, da lebte Ekenechukwu Ibekwe noch in der 15 000 Einwohner großen Stadt Nymburk und spielte für den Abonnement-Meister Tschechiens. Irgendwie hat es für den 31-jährigen in der Stadt in Mittelböhmen aber nicht gepasst, und er zog weiter zu den Frankfurt Skyliners, die 16. Station in seiner Profikarriere.

Bislang konnte der 2,06 Meter große Nigerianer eher nicht überzeugen, fand sich nicht in den Systemen zurecht, bekam kaum Einsatzzeit. Am Dienstagabend traf er in der Champions League nicht nur auf seinen alten Klub aus Nymburk, sondern führte die Skyliners mit einer klasse Leistung zum 74:61-Erfolg. 17 Punkte und sieben Rebounds steuerte er zum zweiten Sieg im vierten Spiel bei. „Es war mein Coming-Out-Spiel“, sagte Ibekwe zufrieden. „Wichtig, dass wir mal wieder vor eigenen Fans gewonnen haben.“ Der letzte Heimsieg gegen Ludwigsburg datierte vom 14. Oktober. Den Erfolg sah aber nur eine Minuskulisse von 500 Zuschauern – darunter 50 Fans aus Tschechien.

Sie sahen eine Partie mit zwei komplett unterschiedlichen Halbzeiten. Während den Frankfurter Korbjägern in der ersten Halbzeit noch 15 Ballverluste unterliefen und sie zurecht mit 30:40 zurücklagen, erarbeiteten sich die Skyliners über ihre Verteidigung zurück in die Partie. Die Tschechen erlaubten sich alleine elf Ballverluste im dritten Viertel, insgesamt waren es 24. Das nutzten die Hessen gnadenlos aus. „Wir waren körperlich präsenter“, lobte Interimstrainer Klaus Perwas sein Team.

Die Skyliners waren ganz gut in die Partie gestartet, führten 13:10. Von Spielfluss und gutem Zusammenspiel war aber nicht viel zu sehen. Eineinhalb Minuten vor der Viertelpause stürzte Mahir Agva bei einem Korblegerversuch und blieb erstmal am Boden liegen. Der 20-jährige Center musste mit einer blutenden Wunde am Kopf das Parkett verlassen und kam nicht mehr zurück. „Das hat uns Energie gegeben für das Spiel“, fand Perwas. Die Skyliners ließen sich nämlich davon nicht beeindruckten, verteidigten weiter gut und trafen endlich mal hochprozentig ihre Freiwürfe. Im zweiten Viertel brachen die Hessen jedoch für sieben Minuten komplett ein.

Einem 22:3-Lauf (36:27) der Tschechen hatten die Skyliners nichts entgegenzusetzen. Im dritten Viertel dann das völlige Gegenteil. Die Skyliners legten dank Ibekwe und den krassen Fehlern der Gäste ihrerseits einen 21:3-Lauf hin und verloren völlig die Kontrolle. „Wir haben uns den Sieg verdient. Dass es gegen mein Ex-Team war, bringt mir natürlich eine Extra-Befriedigung“, sagte Ibekwe.

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