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Überfordert, weil zu wenig gefordert

  • Jan Szyszka
    VonJan Szyszka
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Basketballer Jimmie Hunt kommt bei den Skyliners nicht zurecht vor dem Spiel morgen gegen Ludwigsburg.

Kurz fasst sich Jimmie Hunt an die Nase. Dann geht der Blick auf den Boden. An die Körpersprache, mit der der Aufbauspieler der Frankfurt Skyliners reagiert, wenn er von seinem Trainer Murat Didin nach wenigen Spielzügen wieder auf die Bank beordert wird, haben sich die Fans des Basketball-Bundesligisten schon gewöhnt. Ausgewechselt wird Hunt ziemlich oft. Der vor Saisonbeginn aus der slowenischen Liga verpflichtete US-Amerikaner kommt bei den Skyliners nicht zurecht: Sein Punkteschnitt fiel innerhalb eines Jahres von 18,4 auf weniger als vier Punkte, seine Einsatzzeit liegt durchschnittlich bei knapp 14 Minuten, von denen Hunt aber selten mehr als fünf am Stück auf dem Spielfeld steht.

Den Grund für die Anlaufschwierigkeiten sieht Hunt in seiner neuen Rolle. In Slowenien, sagt er, sei er der entscheidende Spieler gewesen. In Frankfurt ist Hunt ein Ergänzungsspieler, der zum Zuge kommt, wenn Pascal Roller ein paar Verschnaufminuten benötigt. "Das ist eine neue Situation, mit der ich klarkommen muss", sagt Hunt, der selbst unzufrieden ist mit seinen Leistungen.

Nicht zufrieden ist auch Didin mit dem gebürtigen New Yorker. Als Manko sieht er vor allem Hunts tempoverschleppende Spielweise. "Jimmie muss lernen, Entscheidungen schneller zu treffen", fordert Didin. "Wenn ich häufiger spielen will, werde ich das wohl tun müssen", kontert der 25-Jährige. Wie lange Didins Geduld noch währt, scheint offen. Auf die Frage, ob der 1,87 Meter große Aufbauspieler in der nächsten Saison noch in der Ballsporthalle spielen wird, verweist Didin auf die Teilnahme der Skyliners an den Playoffs und das davon abhängende Saisonende. "Junge Spieler entwickeln sich und lernen dazu. Da kann es für die Entscheidung wichtig sein, ob wir noch acht oder 18 Spiele absolvieren."

Hunt, der eigentlich einen Vertrag bis 2010 besitzt, dürfte demnach nur noch eine Leistungsexplosion in Frankfurt halten. Ob das im nächsten Schlüsselspiel der Skyliners am Samstag (18.30 Uhr) in der Ballsporthalle gegen den Tabellenzehnten Ludwigsburg passiert, hält selbst Didin für unwahrscheinlich. Der Grund dafür liegt aber nicht im Zweifel an Hunts Fähigkeiten, sondern am Gegner. Gegen die athletischen und häufig zum Korb ziehenden Ludwigsburger komme es vor allem auf die großen Leute an.

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