Sean Armand (Frankfurt) ) will am Ulmer   Harris vorbei.
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Sean Armand (Frankfurt) ) will am Ulmer Harris vorbei.

Skyliners Frankfurt

Mit starker Defensive zum Sieg in Ulm

Frankfurt Skyliners kämpfen vor 6000 Zuschauern den Tabellenfünften erst in der Schlussphase nieder. Topscorer ist Sean Armand.

Von Timur Tinç

Die Frankfurt Skyliners sind erfolgreich in die Rückrunde der Basketball-Bundesliga gestartet. Am Sonntagabend siegten die Hessen 76:67 beim Tabellenfünften in Ulm und holten sich „einen big point“, wie es Johannes Voigtmann formulierte. Mit dem Erfolg vor 6000 Zuschauern bleiben die Skyliners nicht nur Achter in der Tabelle, sondern haben auch den direkten Vergleich gegen die Schwaben für sich entschieden.

„Der Kampf und die Hingabe in der Defensive waren der Schlüssel zu diesem wichtigen Auswärtssieg gegen ein starkes Ulmer Team“, sagte Cheftrainer Gordon Herbert zufrieden. Er hatte Konstantin Klein und Kevin Bright in Frankfurt gelassen, um die Wiedergenesenen behutsam an das Team ranzuführen und auch die eingespielten Rotationen nicht gleich durcheinander zu wirbeln.

„Es war so, wie wir uns das vorgestellt haben“, erklärte Voigtmann. Nach einer von der Offensive geprägten ersten Halbzeit (42:42), machten die Skyliners das, was sie in der Liga mit am besten können: verteidigen. Im dritten Viertel ließen sie gerade einmal fünf Ulmer Punkte zu. „Wir sind einfach aggressiver gewesen“, analysierte Voigtmann, der auf zehn Punkte und sechs Rebounds kam. Topscorer war Sean Armand mit 16 Zählern. Danilo Barthel gelang ein Double-Double mit 15 Punkten und zehn Rebounds.

Justin Cobbs macht den Unterschied

Die Ulmer, die sonst sehr viele Punkte über ihr Pick-and-roll-Spiel kreieren, kamen im zweiten Spielabschnitt überhaupt nicht zur Entfaltung, weil die Skyliners sehr gut switchten. Übersetzt heißt das: den Gegenspieler beim Block stellen, dem Mitspieler übergeben und verteidigen. Hinzu kam die gute Arbeit an der Drei-Punkte-Linie: Ulm traf nur bei sieben von 21 Dreierversuchen. Trotz der guten Defensive, verpassten es die Skyliners sich früher abzusetzen, erzielten im dritten Spielabschnitt selbst nur zehn Zähler. Und zur Mitte des Schlussviertels konnte Ulm sogar wieder zum 61:61 ausgleichen. Einmal mehr was es Aufbauspieler Justin Cobbs, der anschließend den Unterschied ausmachte. Zunächst traf der 23 Jahre alte US-Amerikaner einen Korbleger und den zugesprochenen Bonus-Freiwurf. Nachdem auch der zweite Rookie Sean Armand die Führung mit einer klasse Einzelaktion auf 66:61 ausgebaut hatte, passte Cobbs, der die komplett Verteidigung auf sich gezogen hatte, den Ball nach draußen zu Danilo Barthel, der den Dreier zum 69:62 versenkte. Die Vorentscheidung. Am Mittwoch geht es für die Skyliners in der Eurochallenge im zweiten Spiel der Zwischenrunde gegen Den Bosch

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