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Muss die Skyliners-Rasselbande zusammenhalten: Kapitän Quantez Robertson (Mitte).
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Muss die Skyliners-Rasselbande zusammenhalten: Kapitän Quantez Robertson (Mitte).

Skyliners Frankfurt

Stark verjüngte Skyliners

Die Frankfurter Basketballer können den Sprung unter die besten Acht nur bei optimalem Verlauf schaffen.

Von Timur Tinç

Irgendwie stand der Standortwechsel ein wenig sinnbildlich für die Frankfurt Skyliners. Statt wie üblich die Saisonziele in der Champions Bar im Marriot Hotel an der Frankfurter Messe zu präsentierten, hatte der hessische Basketball-Bundesligist seine Auftakt-Pressekonferenz in den fünften Stock, in den Raum Matrix verlegt. Etwas stiller, etwas schlichter, aber immer noch im selben Gebäude.

Das Gerüst der Skyliners ist ebenfalls noch das gleiche, drei ausländische Profis und drei deutsche Profis aus der vergangenen Saison sind geblieben beziehungsweise aus der Pro B-Mannschaft hochgerutscht. Die Erwartungen müssen die Skyliners in der Spielzeit 2016/17 aber deutlich zurückschrauben. Vergangene Saison haben die Hessen die Bundesliga aufgemischt, sind Dritter nach der Hauptrunde gewesen und erst im Halbfinale, an Ulm gescheitert. Sie haben den Fiba Europe-Cup gewonnen und sind in das Top-Four des Pokals eingezogen. „Wir sind ambitioniert“, stellte Gunnar Wöbke, der geschäftsführende Gesellschafter klar. Deswegen wolle der Klub auch immer in die Playoffs. Dass das nur gelingen kann, wenn alles optimal läuft, weiß er natürlich selbst.

Die Skyliners stellen das mit Abstand jüngste Team in der Bundesliga (22,7 Jahre). „Wir hatten einen größeren Aderlass, als wir das erhofft haben“, sagte Wöbke. Danilo Barthel, der zum FC Bayern München gewechselt ist, hätte er gerne eine weitere Saison behalten. Johannes Voigtmann (Vitoria/Spanien) war nicht zu halten, Johannes Richter (Bonn) wollte weg und Konstantin Klein (Bonn) wollte man nicht mehr behalten. Trotz der Abgänge, der sicher nicht ganz so billigen Spieler, „ist das Budget sehr ähnlich zur Vorsaison“, sagte Wöbke. Ein Blick auf den Kader zeigt jedoch, dass das Spielerbudget noch einmal geringer sein dürfte, als in der abgelaufenen Spielzeit. Immerhin ist es den Skyliners gelungen „perspektivische Kontinuität“ (Wöbke) zu schaffen. Fast alle Spieler haben auch einen Vertrag für die kommende Saison oder der Klub zumindest die Option auf ein weiteres Jahr.

Bogicevic hilft als Co-Trainer

Interims-Cheftrainer Klaus Perwas betonte nicht nur deswegen, dass es wichtig sei, „dass alle gesund bleiben.“ Neuzugang Daniel Mayr ist nach seiner Knie-OP immer noch in der Reha, Phil Scrubb will seine Knieprobleme konservativ behandeln lassen und könnte schon bald wieder ins Training einsteigen. Länger ausfallen wird nur Cheftrainer Gordon Herbert. „Ich kann mit meiner Reha erst im November beginnen“, sagte der Kanadier. Also wird Perwas die Verantwortung für das Team mindestens bis zum Jahresende haben.

Hilfe wird er in den kommenden Wochen von Milenko Bogicevic bekommen. Der ehemalige Assistenztrainer von Alba Berlin hat einen Vertrag auf Zeit unterschrieben. Sollte Sasa Obradovic, mit dem er seit Jahren zusammenarbeitet, irgendwo eine Anstellung finden, wäre Bogicevic wieder weg und die Skyliners müssten sich jemand Neues suchen. „Wir werden sehen, wie sich das entwickelt“, sagte Perwas, der sein Team auf die schwierige erste Partie am Freitag (19.30) in Bamberg vorbereiten muss. Der deutsche Meister hat seinen Kader bis auf eine Ausnahme halten können, hat aber auch den sechsmal höheren Etat. Da können die Skyliners – trotz ähnlichem Gerüst – nicht mithalten.

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