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Beim Höhenflug: Quantez Robertson.
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Beim Höhenflug: Quantez Robertson.

Skyliners Frankfurt

Skyliners auf dem Vormarsch

Der Frankfurter Basketball-Bundesligist ist nach dem 88:73-Sieg über Crailsheim nun Vierter - und Danilo Barthel am Finger verletzt.

Von Timur Tinç

Danilo Barthel wusste nicht, wie es genau passiert ist. „Irgendwie beim Foul“, sagte der Flügelspieler der Frankfurt Skyliners und zeigte seinen geschwollenen, abstehenden kleinen Finger der rechten Hand. Mitte des zweiten Viertels war der 24-Jährige beim Zug zum Korb unsanft gestoppt worden, danach konnte er nicht mehr zurück aufs Parkett. Barthels Verletzung war ein kleiner Wermutstropfen auf den ungefährdeten 88:73-Sieg über die Crailsheim Merlins am Samstagabend vor 4520 Zuschauern in der Ballsporthalle. Ein Zwischenspurt mit acht Dreiern im dritten Viertel reichte, um den Tabellenfünfzehnten abzuhängen.

Die Skyliners haben sich mit ihrem 13. Erfolg erstmals in dieser Saison auf den vierten Tabellenplatz geschoben. Damit hätten sie das so wichtige Heimrecht in den Playoffs. Bis dahin ist es noch ein weiter Weg, aber es müsste schon mit dem Teufel zugehen, sollten die Hessen sich nicht für die Runde der besten Acht in der BBL qualifizieren. Dafür sind die Skyliners einfach zu gut, zu konstant und zu selbstbewusst.

Ballverluste reduziert

„Wenn wir den Ball bewegen sind wir eines der besten Teams in der Liga, wenn nicht das beste“, sagte Point-Guard Jordan Theodore. Der 26-jährige US-Amerikaner verteilte alleine sieben der 22 Assists. Er fügte einschränkend hinzu: „Wenn der Ball stagniert, sind wir eines der schlechtesten Teams in der Liga.“ Ganz so schlimm ist es zwar nicht, an den Worten ist aber deutlich herauszuhören wie fokussiert diese Skyliners sind. Die Zahlen geben Jordan Theodore Recht. Bei den drei Niederlagen im Dezember hatten die Skyliners im Schnitt 15,3 Assists und 12,6 Ballverluste auf dem Statistikzettel stehen. Bei den zuletzt vier Siegen waren es 21,8 Assists und 10,8 Ballverluste. „Wir haben vor allem die ungezwungenen Ballverluste abgestellt“, analysierte Cheftrainer Gordon Herbert.

Der Weckruf für die Skyliners war die schwache Partie in Bayreuth einen Tag vor Heiligabend, wo die Skyliners zwar ordentliche Statistiken aufwiesen, aber miserabel verteidigten. „Vor allem das Training danach“, erinnerte sich Johannes Voigtmann, dem mal wieder ein Double-Double mit zwölf Punkten und 13 Rebounds gelang. Auch Aaron Doornekamp, gemeinsam mit Quantez Robertson bester Schütze seines Teams (17 Punkte), betonte, dass „wir immer mit dem Bayreuth-Spiel im Hinterkopf trainieren, um uns zu verbessern.“ Denn, „wir sind noch nicht da, wo wir sein wollen“, so der Kanadier.

Das kann die Konkurrenz getrost als Warnung verstehen. Insbesondere in der Defensive sieht Doornekamp noch Steigerungsbedarf – und das obwohl die Hessen die wenigsten Punkte in der Liga kassieren. „Wir haben zu viele einfache Punkte und offene Blicke auf den Korb zugelassen“, sagte der 30-Jährige. Er selbst habe hingegen einige offene Würfe liegengelassen. Er traf „nur“ fünf seiner zehn Dreierversuche.

Eine hundertprozentige Quote erreichte sein Landsmann Philip Scrubb, der seine beiden Dreier versenkte. Nach dem Spiel verkündete Gordon Herbert, dass der 23-Jährige einen Vertrag bis zum Ende der Saison bekommt. Eine kluge Verpflichtung, zumal Tomas Dimsa wegen Rückenproblemen am Samstag noch fehlte. Darüber hinaus müssen die Skyliners am Mittwoch schon wieder in Schweden bei den Södertälje Kings im Fiba Europe-Cup antreten und brauchen eine besser besetzte Bank für die doppelte Belastung. Ob Danilo Barthel dann wieder mitwirken kann ist ungewiss.

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