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Champions League

Skyliners vermasseln es wieder

Die Frankfurter Basketballer verlieren in der Champions League 65:71 in Aarhus. Die Partie der favorisierten Frankfurter gleicht dabei der Niederlage vom Wochenende gegen Göttingen.

Von Timur Tinç

Kwame Vaughn blickte nach der Schlusssirene niedergeschlagen auf den Boden. Der Aufbauspieler der Frankfurt Skyliners wusste ganz genau, dass an diesem Dienstagabend in Aarhus mehr drin war, mehr drin sein hätte müssen. Doch am Ende standen der 26-jährige US-Amerikaner und der hessische Basketball-Bundesligist nach zwei Siegen in Folge in der Champions League als Verlierer bei den Bakken Bears da. 65:71 lautete das enttäuschende Endergebnis für die Frankfurter Korbjäger.

Das lag unter anderem auch an Vaughn, der beim Stand von 65:67 und 16 Sekunden auf der Uhr, über das gesamte Parkett rannte und bei noch acht Sekunden auf der Uhr aus der Mitteldistanz viel zu früh abschloss. Der Wurf ging daneben, gleichzeitig foulte Mike Morrison seinen Gegenspieler beim Versuch den Rebound zu ergattern, es gab Freiwürfe für die Bakken Bears. Beide gingen rein und das Spiel war gelaufen.

Diese Szene – ja, die gesamte zweite Halbzeit war fast eine Kopie der zwei Tage zuvor erlittene 78:82-Pleite nach Verlängerung in Göttingen. Dort war es Max Merz, der beim Stand von 75:78 in der Verlängerung den Ball zu hastig nach vorne brachte und verlor. Das Spiel glich der Partie gegen Göttingen aber nicht nur wegen dieser einen Szene. In beiden Spielen waren die Skyliners nach dem dritten Viertel deutlich im Hintertreffen, lagen in Aarhus zeitweise mit 14 Punkten zurück. Wie schon am Sonntag, kämpften sich die Frankfurter Korbjäger im Schlussviertel wieder ran. Angeführt von Quantez Robertson, der in dieser Phase drei Dreier verwandelte glichen die Hessen aus (61:61) und gingen zweieinhalb Minuten vor Ultimo durch Mike Morrison in Führung (65:63).

Eigentlich hatten die Skyliners das Momentum auf ihrer Seite, schafften es aber wie am Sonntag nicht, das Spiel über die Zeit zu bringen. Dabei waren sie als klarer Favorit gegen den dänischen Meister in die Partie gegangen, die bislang alle Champions-League-Spiele deutlich mit 22,5 Punkten im Schnitt verloren hatten. Für die Skyliners reichte es trotzdem, weil sie gnadenlos die 15 Ballverluste der Skyliners ausnutzten, alleine 13 Punkte erzielten sie nach Fehlern der Hessen. Bester Werfer der Skyliners war Kwame Vaughn mit 15 Zählern, zehn davon allerdings von der Freiwurflinie.

Indessen hat Co-Trainer Milenko Bogicevic seinen Vertrag mit den Skyliners aufgelöst und folgt wie abgesprochen Sasa Obradovic als Assistent zum russischen Klub Lokomotiv Kuban. So musste Interims-Cheftrainer Klaus Perwas am Dienstag das Team ohne Co-Trainer betreuen.

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