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Hat noch viel Arbeit vor sich: Klaus Perwas.
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Hat noch viel Arbeit vor sich: Klaus Perwas.

Skyliners Frankfurt

Skyliners haken Auftaktpleite ab

Die Frankfurter Basketballer grämen sich nicht lange über die Niederlage in Bamberg, hätten aber spielerisch mehr erwartet.

Von Timur Tinç

Einen Tag nach der 55:84-Pleite in Bamberg hat Klaus Perwas seine Mannschaft in der Trainingshalle im Frankfurter Nordwestzentrum versammelt. Videoanalyse stand auf dem Programm. Der Trainer redet, die Spieler hören zu und nehmen etwas für die kommenden Aufgaben mit. So zumindest die Hoffnung . „Es waren viele Dinge, die mir nicht so gefallen haben“, erzählte der Interims-Cheftrainer der Frankfurt Skyliners am Sonntag. „Ich hatte mir mehr erwartet.“ Früher war es Perwas, der für Gordon Herbert die entscheidenden Sequenzen rausgeschnitten hat und dieser dann der Mannschaft die Fehler vor Augen führte. Jetzt muss der 45-Jährige seinem jungen Team das vermitteln und daraus die richtigen Schlüsse für die Trainingssteuerung ziehen.

Natürlich lag die hohe Niederlage auch in der hohen Qualität des Gegners begründet. Schließlich stand da der deutsche Meister auf dem Parkett und das vor ausverkaufter Heimkulisse im Auftaktspiel der neuen Saison der Basketball-Bundesliga (BBL). Es war also von vornherein ein ungleiches Duell zwischen dem Topfavoriten auf die Meisterschaft und den stark verjüngten Hessen. Es gab aber Dinge, die auch eine noch lange nicht eingespielte und neu zusammengestellte Mannschaft besser machen muss – offensiv wie defensiv.

„Es waren viele individuelle Fehler und Absprachen, die nicht gestimmt haben“, sagte Perwas. Etwa beim Pick and Roll haben es die Guards der Skyliners nicht schnell genug um die Blöcke der Bamberger geschafft, die großen Spieler standen zudem oft weit von ihren Gegenspielern entfernt. „Die Bamberger hatten zu viel Platz“, konstatierte Perwas.

Der entscheidende Unterschied am Freitagabend war das hohe Tempo der Oberfranken. „Da muss man sich erst dran gewöhnen“, so Perwas. Allen voran der neue Point-Guard, Markel Starks. Der 25-Jährige wirkte in seinem ersten BBL-Spiel überfordert. Er traf eine miese Wurfauswahl, verwandelte nur einen von acht Würfen, verteilte immerhin drei Assists und leistete sich zwei Ballverluste. In der Verteidigung kam der US-Amerikaner kaum hinterher, verlor seine Gegenspieler immer wieder aus dem Blick. „Das muss noch besser werden“, fordert Perwas.

Er hat jetzt eine Woche Zeit, um sein Team auf die kommende Aufgabe am Freitagabend (19 Uhr) in Bonn einzustellen. Etwas Positives gab es für Klaus Perwas dann doch noch in Bamberg: „Das Spiel ist vorbei.“

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