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Lief der Musik hinterher: Aufbauspieler Kwame Vaughn (links) kam nur auf sieben Punkte.
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Lief der Musik hinterher: Aufbauspieler Kwame Vaughn (links) kam nur auf sieben Punkte.

Skyliners

Skyliners fehlt Konstanz

Die Frankfurter Korbjäger verlieren in Göttingen ihre fünfte Bundesligapartie in Folge nach Verlängerung.

Von Timur Tinç

Einmal war Antonio Graves das Kunststück gelungen. Mit dem Ablauf der Spielzeit hatte der 31-jährige Shooting-Guard der Frankfurt Skyliners vor einem Monat sein Team zum Sieg gegen die Riesen Ludwigsburg geworfen. Am Sonntagnachmittag hatte der US-Amerikaner erneut die Chance, eine tolle Aufholjagd der Hessen zu belohnen. Graves täuschte beim Stand von 67:67 einen Wurf an, zog zum Korb, wurde abgedrängt und sein Wurfversuch prallte an den Ring, die Schlusssirene ertönte. Verlängerung. Am Ende ging die Partie 78:82 verloren, die fünfte Pleite in der Bundesliga in Folge.

Seit dem 65:63 gegen Ludwigsburg warten die Skyliners in der Liga auf ein Erfolgserlebnis, die Siege unter der Woche in der Champions League reichen augenscheinlich nicht mehr als Motivationsschub und geben dem Team nicht das nötige Selbstvertrauen für das Wochenende. „Wir sind nicht konstant genug“, analysierte Interims-Cheftrainer Klaus Perwas. „Wir sind aber auf dem Weg in die richtige Richtung. Phasenweise haben wir unglücklich gespielt, das ist unser großes Problem in dieser Saison.“

Die Skyliners spielten die ersten 20 Minuten richtig flüssig in der Offensive, der Ball zirkulierte gut durch die eigenen Reihen und sogar die Würfe von Außen fielen. Sorgenkind Quantez Robertson (14 Punkte) traf mit vier seiner sieben Dreipunktewürfen. In der Verteidigung gelangen den Hessen aber nicht die nötigen Stopps, sodass sich eine enge Partie entwickelte – bis zum dritten Viertel.

Den Skyliners unterliefen dort unerklärliche Fehler, sie lagen plötzlich mit 45:56 zurück. Unrühmlicher Spitzenreiter in dieser Kategorie war Mike Morrison mit sechs Ballverlusten. Für ihn spielte vermehrt Ekene Ibekwe auf der Centerposition. Der wiedergenesene Mahir Agva (Kreislaufprobleme) wurde von Perwas noch geschont. Niklas Kiel hingegen feierte nach vierwöchiger Pause sein Comeback, durfte aber nur sieben Minuten ran.

Shields bringt Skyliners ran

Im vierten Viertel kamen die Skyliners, angeführt von ihrem Besten Shavon Shields, wieder ran. Der 23-jährige US-Amerikaner, der in den vergangenen Wochen etwas gehemmt wirkte, erzielte zwölf seiner 26 Punkte in den vierten zehn Minuten und brachte die Skyliners zweieinhalb Minuten vor der regulären Spielzeit mit 63:62 in Führung.

Vielleicht hätte das Spiel einen anderen Ausgang genommen, wenn Shields, der wurfstärkste Skyliners-Akteur, den letzten Wurf statt Antonio Graves (nur ein Treffer bei sieben Versuchen) genommen hätte.

So ging die Partie in die Verlängerung, als die Skyliners wieder so spielten wie im dritten Viertel: wenig Ballbewegung, viele Ballverluste. „Wir haben nicht konsequent unseren Basketball gespielt“, analysierte Max Merz, dem 16 Sekunden vor dem Ende und beim Stand von 75:78 ein dämlicher Ballverlust unterlief. „Der hat richtig wehgetan“, sagte der 22-Jährige selbstkritisch.

Immerhin müssen Merz, Graves und Co nicht lange über vergebene Würfe und verlorene Bälle nachdenken. Am heutigen Montag reisen sie bereits ins dänische Aarhus, wo sie am Dienstag (18 Uhr) in der Champions League auf die Bakken Bears treffen.

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