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Total bedient: Skyliners-Cheftrainer Sebastian Gleim.
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Total bedient: Skyliners-Cheftrainer Sebastian Gleim.

Skyliners stürzen ab

Skyliners brechen wieder ein

  • Timur Tinç
    vonTimur Tinç
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Frankfurter Basketballer kassieren gegen Ulm dritte Pleite in Serie.

Sebastian Gleim war kurz angebunden. „Wenn ich wüsste, dass es nur Müdigkeit wäre, wäre ich beruhigt“, sagte der Cheftrainer der Frankfurt Skyliners nach der klaren 68:87-Niederlage am Sonntagnachmittag in der Ballsporthalle gegen Ulm. „Aber es ist auf jeden Fall mehr als Müdigkeit.“ Dann verschwand der 36-Jährige gefrustet in der Kabine und wird jetzt in der Länderspielpause zehn Tage Zeit haben, die richtigen Schlüsse aus dem leblosen Auftritt zu ziehen.

Es war die dritte Niederlage in Serie für den Tabellenneunten gegen ein Team, das deutlich stärker als die Skyliners einzuschätzen ist. Trotzdem ist es die Art und Weise, wie der hessische Basketball-Bundesligist in den vergangenen drei Partien die Spiele aus der Hand gegeben hat, die Gleim nicht gepasst haben dürften. Am vergangenen Dienstag gegen Bamberg brachen die Skyliners in der zweiten Halbzeit ein und gaben eine 16-Punkte-Führung aus der Hand. Beim Topteam FC Bayern München wurden ihnen am Freitag im zweiten Viertel die Grenzen aufgezeigt. Und gegen Ulm am Sonntagnachmittag war es ein hilfloser Auftritt im dritten Viertel, der das Spiel entschied. Nach einem 27:38-Rückstand Mitte des zweiten Viertels stellte Gleim auf eine Zonenpresse um, die die Ulmer vor große Schwierigkeiten stellte und die Hessen konnte sogar zum 40:40 ausgleichen.

Mobley gefrustet

Mit Beginn des dritten Viertels lief bei den Skyliners jedoch offensiv nichts mehr zusammen. Sie verlegten einfache Korbleger, hatten eine schlechte Wurfauswahl und das beeinflusste auch die Defensive. In der Folge wurde das Offensivspiel der Hessen immer wilder und die Ballverluste häuften sich. Hinzu kam, dass Topscorer Matt Mobley (zehn Punkte) in alte Muster verfiel, was die Körpersprache angeht. Am Sonntag trabte der Shooting Guard gefrustet über das Feld wenn er den Ball nicht bekam, warf aus allen möglichen Lagen drauf und traf nicht. Und als er von Gleim ausgewechselt wurde, hielt er mit seinem Frust erst gar nicht hinter dem Berg. Während um ihn herum die Bankspieler die Kameraden auf dem Parkett anfeuerten, saß Mobley nur teilnahmslos dabei und musste die letzten sieben Minute der Partie auf der Bank verbringen.

Jon Axel Gudmundsson (sechs Punkte) hechelt indes seiner Form hinterher. Der Isländer, der mit seiner Nationalmannschaft gegen die Slowakei und Luxemburg spielen wird, dribbelt sich zu oft fest und übersieht zu oft seine Mitspieler. Die einzige Konstante im Spiel der Hessen ist derzeit Rasheed Moore, der mit 18 Zählern bester Mann war.

Die Niederlage dürfte auch einigen Spielern, die von den Playoffs träumen, gezeigt haben, dass ihnen dafür die Qualität fehlt. Die Bilanz gegen die Teams aus den Top acht lautet seit gestern: null zu neun. Für die Skyliners wird es weiter darum gehen, die Duelle gegen die direkten Konkurrenten, um den Klassenerhalt zu gewinnen. Dieses Ziel hatte der Klub vor Saisonbeginn ausgegeben.

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