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Skyliners

Der Siegeszug hält an

Die Frankfurter Korbjäger besiegen Gaziantep nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit mit 91:79. Scrubb ist Topscorer mit 26 Zählern.

Von Timur Tinç

Manchmal haben die Frankfurt Skyliners Spiele, in denen sie eine Weile brauchen, bis sie ihren Basketball durchziehen. Die Partie gegen Gaziantep im Fiba Europe-Cup am Mittwochabend war wieder so eine, in der er es 20 Minuten dauerte, ehe der hessische Basketball-Bundesligist seine Qualitäten ausspielte und nach einer schwachen ersten Halbzeit deutlich 91:79 (44:45) gewann.

Intensive Verteidigung, Schnellangriffe und einfache Punkte waren letztlich ausschlaggebend. Alleine 32 Punkte kamen von der Freiwurflinie. „Wir haben uns in der Halbzeit refokussiert“, sagte Topscorer Philip Scrubb, der 26 Punkte erzielte. Es war der elfte Erfolg in Folge im dritthöchsten internationalen Wettbewerb und gleichzeitig der Gruppensieg in der Zwischenrunde. Und das vor 2640 Zuschauern in der Ballsporthalle. So viele wie in noch keinem europäischen Heimspiel. Das lag vor allem daran, dass die Skyliners in Kooperation mit dem türkischen Konsulat dutzende Freikarten an türkische Vereine verteilt hatten.

Gordon Herbert hatte erneut seine erste Fünf umstellen müssen. Neben Konstantin Klein (Sprunggelenk) und Danilo Barthel (Finger) fehlte am Mittwoch mit Aaron Doornekamp ein weiterer Starter wegen Rückenproblemen. Beim Kanadier soll heute ein MRT Aufschluss geben, was er genau hat. Für ihn rückte Mike Morrison auf die Position des Power Forwards. So saß Tomas Dimsa zum ersten Mal im neuen Jahr wieder auf der Bank. Zuletzt hatte er wegen der Ausländerregelung auf der Tribüne Platz nehmen müssen.

Herbert findet richtige Worte

Die Skyliners waren gut gestartet, führten früh mit 8:0. Danach unterliefen den Hessen jedoch etliche Fehler, die die Türken immer wieder gut ausnutzten und ihre Dreierschützen freispielten. Nach wenigen Minuten lagen die Skyliners plötzlich 8:16 zurück. So viele Punkte (16) am Stück hatten sie in dieser Saison noch in keinem Spiel hinnehmen müssen.

Anfang des zweiten Viertels rehabilitierten sich die Skyliners dank Philip Scrubb. Der Kanadier erzielte 15 der 28 Frankfurter Zähler und brachte sie zwischenzeitlich mit 38:33 in Front. Trotzdem gelang es den Hessen nicht, sich abzusetzen.

Gordon Herbert musste in der Pause die richtigen Worte gefunden haben, denn fortan verteidigten die Skyliners wieder so aggressiv und intensiv, wie man das von ihnen gewohnt ist. Dadurch kamen sie zu schnellen Punkten und erarbeiteten sich nach zwei Freiwürfen von Mike Morrison einen Elf-Punkte-Vorsprung (62:51). Den gaben nicht wieder her.

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