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Siegesserie gerissen

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Von: Jan Szyszka

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Verdiente Erholungspause: Skyliners-Forward Alex King.
Verdiente Erholungspause: Skyliners-Forward Alex King. © S. Krieger

Rückschlag für Skyliners Frankfurt im Kampf um Platz vier

Die seit Anfang März währende Erfolgsserie der Frankfurt Skyliners ist gerissen. Nach acht Siegen in Folge unterlag der Basketball-Bundesligist gestern in eigener Halle den Eisbären Bremerhaven mit 81:82 (41:44). Die Niedersachsen qualifizierten sich damit als letztes Team für die Mitte Mai beginnenden Playoffs. Für das Team von Murat Didin bedeutet die Niederlage, die Matt Haryasz neun Sekunden vor Schluss mit zwei verwandelten Freiwürfen besiegelte, einen Rückschlag im Kampf um vierten Platz.

"Wir haben gut gekämpft, aber am Ende hatte Bremerhaven einfach mehr Glück", sagte Center Ken Johnson, der seine starke Leistung aus dem Spiel gegen Köln nicht bestätigten konnte. In den ersten fünf Minuten hatte es noch danach ausgesehen, als ob die Skyliners ihre Serie ohne Probleme gegen die Niedersachsen durchsetzten könnten. Schnell führten sie 11:5 (5. Minute). Mit zunehmender Spieldauer wendete sich das Blatt: Die Verteidigung der Skyliners fand gegen die treffsicheren Schützen der Eisbären kein Mittel. Dank einer herausragender Dreierquote (16 von 31) gingen die Gäste Mitte des zweiten Viertels erstmals knapp in Führung (30:31, 15.), die sie im dritten Viertel zwischenzeitlich auf sieben Punkte ausbauten (53:60, 29.). Im dramatischen Schlussabschnitt wechselte die Führung mehrfach: Pascal Rollers (19) Dreier zur 80:77 Führung reichte nicht, weil Haryasz die Nerven behielt und Allen (17) die letzte Wurfchance vergab.

Von den Strapazen der zuletzt drei Spiele in sechs Tagen können sich die Skyliners in den nächsten Tagen erholen. Trainer Murat Didin hat seinen Spielern wegen der nun anstehenden 17-tägigen Pause bis Samstag frei gegeben.

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