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Johannes Richter hatte seinen Anteil am Einzug in die Pokal-Endrunde gegen Oldenburg.
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Johannes Richter hatte seinen Anteil am Einzug in die Pokal-Endrunde gegen Oldenburg.

Skyliners Frankfurt

Der Rettungsanker der Skyliners

Johannes Richter ist immer da, wenn er gebraucht wird – und das war in dieser Saison nicht oft.

Von Timur Tinç

Johannes Richter wollte nicht mehr nur Notnagel sein. Derjenige, der nur spielt, wenn sich einer seiner Teamkollegen verletzt. Dafür hat der 22-Jährige aus Neustadt an der Aisch im Sommer hart an sich gearbeitet, hat Muskelmasse zugelegt, an seiner Athletik gefeilt. Vor Saisonbeginn war klar, dass er gleich viel Einsatzzeit bekommen wird, denn Danilo Barthel und Johannes Voigtmann fehlten verletzt. Die Chance also für Richter. Skyliners-Cheftrainer Gordon Herbert setzte den Power-Forward, der auch als Center agieren kann, in den ersten vier Partien im Schnitt 18 Minuten ein.

Seine beste Partie machte Richter in Oldenburg, als ihm 13 Punkte und neun Rebounds gelangen. Doch dann kamen Barthel und Voigtmann zurück, und Richter musste sich mit der Bank begnügen. Bis auf die Partie gegen Ludwigsburg – in der Barthel fehlte – durfte er für zwölf Minuten ran. Ansonsten kam er in keinem anderen Spiel mehr über fünf Minuten rein, oft saß er ohne eine Sekunde Spiel auf den Plastikstühlen neben dem Parkett. Kein Wunder, dass sich der 2,06 Meter große Flügelspieler, „wie ein Rettungsanker fühlt“.

Herbert war zufrieden

Am Sonntag war Richter mal wieder gefragt. Barthel fehlte in der Pokal-Qualifikation gegen Oldenburg wegen eines knöchernen Sehnenabrisses am rechten Finger und wird noch mindestens fünf Wochen fehlen. Und Richter machte seine Sache außerordentlich gut. Er holte sich fünf Rebounds, drei davon in der Offensive, steuerte sechs Punkte zum 80:68-Sieg bei und rackerte unter den Körben. „Ich versuche da zu sein, wenn man mich braucht und einfach Vollgas zu geben“, sagte Richter nach der Partie.

Dabei war vor Spielbeginn nicht sicher, dass der Franke überhaupt zum Einsatz kommen kann. Eine Bauchmuskelzerrung hatte ihn zweieinhalb Wochen lahmgelegt, er war erst am Mittwoch wieder ins Teamtraining eingestiegen. Eineinhalb Tage bekam er frei und stand am Sonntag auf dem Parkett. Gordon Herbert war nach dem Einzug in die Pokal-Endrunde zufrieden mit seinem Spieler. „Er ist immer bereit zu spielen und gibt in jedem Training alles“, lobte ihn der Kanadier, der Richter für den besten Offensivrebounder im Team hält. Trotzdem lässt er ihn zumeist draußen, wenn die anderen vier „Big Man“ fit sind. Einen fünften Großen wirft er nur äußerst selten in seine Rotation.

Am Mittwoch gegen Gaziantepspor im Fiba Europe-Cup wird Herbert angesichts der Personalsorgen wieder auf Richter setzen. Nicht als Notnagel, sondern als Rettungsanker.

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