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Quantez Robertson (links) erzielte 20 Punkte für die Skyliners.

Basketball-Bundesliga

Quantez Robertson rettet die Skyliners

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Der Frankfurter Basketball-Bundesligist bezwingt den Tabellenletzten Jena knapp mit 78:72.

Quantez Robertson brüllte seine Freude raus, Garai Zeeb lief seinem Kapitän entgegen und stieß ihn mit der Brust nach vorne. Gerade eben hatte der 34-jährige Routinier der Frankfurt Skyliners mit Ablauf der 24-Sekunden-Wurfuhr bei noch 8,9 Sekunden Spielzeit einen Dreier zum 78:72 versenkt. Die Vorentscheidung in der engen Partie bei Science City Jena und gleichzeitig der Endstand nach 40 Minuten. Es war mal wieder eine Zitterpartie des hessischen Basketball-Bundesligisten. Trotz 17-Punkte-Führung in der 33. Minute beim Tabellenletzten, kamen die Thüringer eine Minute vor Schluss auf drei Zähler ran. Dann war es Robertson (20 Punkte), der die Skyliners rettete und für den ersten Erfolg nach drei Niederlagen in Folge sorgte. 

Cheftrainer Gordon Herbert musste in Jena gleich auf fünf Akteure verzichten: Jason Clark (Muskelfaserriss in der Wade), Richard Freudenberg (Knieprobleme), Marco Völler (Probleme am Finger), Elijah Clarance (Muskelfaserriss) und Neuzugang Andrej Mangold (TV-Termine). Dafür war Shawn Huff nach einem Pferdekuss wieder fit. 

Im ersten Viertel war Leon Kratzer der mit Abstand beste Mann aufseiten der Skyliners. Neun der ersten 19 Zähler gingen auf das Konto des 2,11-Meter großen Centers. Der 22-Jährige war nicht nur Topscorer mit 21 Punkten, sondern sicherte sich mit elf Rebounds auch wieder ein Double-Double. Wie schon bei der knappen Niederlage nach zweifacher Verlängerung gegen den FC Bayern am Sonntag (81:85) waren die liegengelassenen Freiwürfe ein Ärgernis. Niklas Kiel traf keinen seiner beiden Versuche in den ersten zehn Minuten, Kratzer einen von vier. Am Ende waren es insgesamt 15 von 24. 

Auch im zweiten Viertel konnten sich die Hessen nicht so richtig absetzen, weil sie in der Offensive viele Chancen liegenließen. Quantez Robertson traf erst in der 19. Minuten den ersten Dreier (36:33) für die Frankfurter Korbjäger. In der zweiten Halbzeit wurde das Offensivspiel etwas variabler. Nach einem 9:0-Lauf führten die Skyliners nach einem Sprungwurf von Shawn Huff zum 56:46 (28.) erstmals zweistellig. In der Folge konnten die Hessen ihren Vorsprung sogar auf 17 Punkte erhöhen (33.). Jena kam zwei Minuten vor Ultimo noch einmal auf drei Zähler ran, bis Quantez Robertson für die Entscheidung sorgte. 

Nach dem Erfolg bleiben die Hessen Tabellen-13.. Nächsten Donnerstag treffen die Skyliners in der Ballsporthalle auf Bamberg.

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