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Basketball-Bundesliga

Nervenstarke Skyliners

  • Timur Tinç
    vonTimur Tinç
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Frankfurter Korbjäger siegen knapp in Weißenfels, weil sie ihre Freiwurfquote beachtlich steigern können.

Sie sind Bestandteil jedes Trainings. Nach jeder Einheit müssen sich die Basketballer der Frankfurt Skyliners an die Freiwurflinie stellen und zehn Würfe in Folge verwandeln, um unter die Dusche gehen zu dürfen. Für die einen ist der Wurf aus 5,80 Meter Entfernung eine lockere Übung, andere verzweifeln daran. Skyliners-Cheftrainer Sebastian Gleim dürfte sich nach den ersten 30 Minuten am Samstagabend in Weißenfels ähnlich gefühlt haben. Sein Team vergab in den ersten drei Vierteln elf von 25 Freiwurfversuchen und ging nur mit einer Drei-Punkte-Führung (68:65) beim Mitteldeutschen BC in die Schlussphase.

Doch als es darauf ankam, behielten Gleims Spieler die Nerven. In den letzten zehn Minuten trafen die Hessen bei 16 ihrer 18 Freiwürfe und sicherten sich so den 94:89-Sieg. Es war der vierte Erfolg im zehnten Spiel. Insgesamt gingen die Skyliners 43 Mal an die Linie, was einen neuen Saisonrekord bedeutete. Vergangene Saison waren sie in der Kategorie Freiwürfe mit nur 66,5 Prozent getroffenen Versuchen das Schlusslicht der Liga. In dieser Spielzeit sind es 79,1 Prozent. Das hilft, um enge Partien wie in Weißenfels zu gewinnen. Topscorer war einmal mehr Matt Mobley mit 29 Punkten. „Wir haben das Spiel im Angriff gewonnen. In der Verteidigung müssen wir weitere Fortschritte machen“, so Gleim.

Die Skyliners sind noch auf der Suche nach der richtigen Balance in ihrem Spiel. Während sie gut in die Schnellangriffe kommen, kassieren sie wiederum auch sehr viele Punkte, wenn sie den Ball verlieren und nicht schnell genug umschalten. „Wir glauben, dass wir defensive Inhalte besser vermitteln können als offensives Talent“, sagte Gleim unlängst. Nach einer Serie von fünf Spielen in 14 Tagen hat er jetzt wieder eine ganze Woche Zeit, um mit seinem Team daran zu feilen. Natürlich auch an den Freiwürfen.

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