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Hat gute Ansätze gezeigt: Neuzugang Philip Scrubb.
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Hat gute Ansätze gezeigt: Neuzugang Philip Scrubb.

Skyliners Frankfurt

Der nächste Kanadier für die Skyliners

Philip Scrubb feiert gelungenes Debüt im Trikot der Frankfurter Korbjäger und kann auf Anschlussvertrag hoffen. Die Hessen reagieren auf Verletzungsprobleme.

Von Timur Tinç

Die Ballsporthalle hatte sich bereits geleert, als sich Philip Scrubb auf einen der blauen Plastikstühle auf der Auswechselbank setzte, um über sein Debüt für die Frankfurt Skyliners zu sprechen. „Es war ganz gut“, sagte der 23-Jährige nach dem 91:61-Erfolg am Mittwochabend über den polnischen Klub Rosa Radom. Scrubb steuerte 13 Punkte bei, elf davon im Schlussviertel – drei Dreier und ein krachender Dunk – als sich der Gegner bereits aufgegeben hatte.

„Es war nicht geplant, dass ich spiele“, berichtete Scrubb, der am Sonntag bereits für die drittklassige Pro-B-Mannschaft gespielt und 17 Punkte beim 78:56-Sieg gegen Nördlingen erzielt hatte. Da sich aber Tomas Dimsa im Training am Rücken verletzte, tat sich für den kanadischen Nationalspieler die Chance auf. Die Partie im Fiba Europe-Cup war für Scrubb die perfekte Gelegenheit, viel Einsatzzeit (25 Minuten) zu bekommen und sich in der zweiten Hälfte seines zweiwöchigen Tryouts zu beweisen. „Ich bin froh, eine zweite Chance zu bekommen“, sagte der 1,91 Meter große Point-Guard. Beim griechischen Spitzenklub AEK Athen war Scrubb nicht zum Zuge gekommen, durfte in nur fünf Partien mitwirken und erzielte dabei im Schnitt 4,2 Punkte. „Es waren eine Menge talentierte Spieler da, und es hat einfach nicht gepasst“, erzählte Scrubb.

Herberts gute Kontakte

Umso glücklicher war er, als das Interesse aus Frankfurt kam. Bereits im Sommer hatte Cheftrainer Gordon Herbert seinen Landsmann an den Main lotsen wollen. Damals entschied sich Scrubb, der zuvor in der NBA-Summerleague für die Toronto Raptors und Memphis Grizzlies gespielt hatte, noch für den Eurocup-Teilnehmer aus Griechenland.

Nun im Winter halfen einmal mehr die Kontakte von Herbert, um den treffsicheren Schützen doch zu holen. Herbert ist nämlich bestens bekannt mit Scrubbs College-Trainer Dave Smart von der Carleton University in Ottawa. Smart ist gleichzeitig der Onkel von Skyliners-Profi Aaron Doornekamp, der am gleichen College wie Scrubbs auf Korbjagd gegangen ist. „Mein College-Trainer hat mir gesagt, dass Frankfurt für mich der beste Ort ist“, berichtete Scrubbs, dessen ein Jahr älterer Bruder Thomas in Finnland bei den Kataja Baskets Profi-Basketballer ist.

„Ich bin ein Pass-first-Point-Guard und ein Werfer“, sagt Scrubb, der im letzten College-Jahr auf 16,6 Punkte und eine Dreierquote von 48,7 Prozent kam . Dazu lieferte er im Schnitt 4,5 Assists. Kein Wunder, dass Herbert ihn schon im Sommer holen wollte. Scrubb ist nun der siebte Ausländer im Team der Skyliners und in der Bundesliga, wie auch im Fiba Europe-Cup dürfen maximal sechs eingesetzt werden. Die Verpflichtung ist dennoch sinnvoll, da die Hessen immer wieder mit Verletzungssorgen auf den Guard-Positionen zu kämpfen haben.

Insbesondere der Litauer Dimsa wird immer wieder von Verletzungen, mal am Fuß, mal am Sprunggelenk und jetzt am Rücken zurückgeworfen. Auch Jordan Theodore fehlte zwei Partien wegen Oberschenkelproblemen. Da die Skyliners in drei Wettbewerben im Rennen sind, tut ihnen eine stark besetzte Bank gut.

Philip Scrubb wird, sollte Dimsa weiter fehlen, auch am Samstag (18.30 Uhr) zum Rückrundenauftakt gegen Crailsheim auflaufen. Die Chancen stehen gut, dass es nicht sein letztes Spiel für die Hessen sein wird.

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