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Gießen bleibt ein gutes Pflaster

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Erzielte 16 Punkte für die Skyliners: Jermareo Davidson.
Erzielte 16 Punkte für die Skyliners: Jermareo Davidson. © Hübner

Die Frankfurt Skyliners zeigen sich im Hessenderby gegen die Gießen 46ers treffsicher und siegen verdient mit 64:56. Dank des vierten Auswärtssieges in Folge geht es für die Skyliners in der Tabelle nach oben.

Von Timur Tinç

Mit geballten Fäusten und mit einem lauten „Ja“ bejubelte Marius Nolte 19 Sekunden vor Schluss die Schiedsrichterentscheidung, die seinem Team den Ballbesitz sicherte. Kampf, Emotionen und Fehler auf beiden Seiten prägten das Hessenderby der Basketball-Bundesliga in der Gießener Osthalle zwischen den Gießen 46ers und den Frankfurt Skyliners, dass die Gäste am Ende mit 64:56 für

sich entschieden. Seit dem 7. Dezember 2002 haben die Skyliners damit nicht mehr bei den Mittelhessen verloren.

Im letzten Viertel wird’s knapp

Dank des vierten Auswärtssieges in Folge kletterte das Team von Trainer Muli Katzurin auf Tabellenplatz zwölf. „Es war eine besondere Brisanz im Spiel und ein ganz wichtiger Sieg für uns“, sagte Kapitän Nolte, der kurz vor Schluss mit einem ganz wichtigen Block den Vorsprung der Skyliners aufrecht erhalten hatte. Den Grundstein für den Erfolg legten die Frankfurter im dritten Viertel, als sie einen komfortablen Zehn-Punkte-Vorsprung herausarbeiteten. Im letzten Abschnitt kam Gießen dann wegen vieler Unkonzentriertheiten bei den Skyliners noch mal bis auf 56:57 heran, doch die Skyliners spielten in den letzten Minuten cleverer und gewannen verdient.

Die Gäste profitierten im ersten V?ertel von sieben Ballverlusten der Mittelhessen und zogen mit schnellen Gegenstößen und drei verwandelten Dreiern auf 21:14 davon. In den zweiten zehn Minuten fanden die Frankfurter zunächst nicht ins Spiel. Michael Thompson, der nach einer Schulterprellung wieder in der Anfangsformation stand, bekam in der 14. Minute ein Technisches Foul gegen sich gepfiffen. Doch als das Spiel zu kippen drohte und Gießen nach einem 10:0-Lauf mit 24:21 in Führung ging, brachte Johannes Herber die Skyliners wieder 27:24 in Front (15.).

Derweil kam Neuzugang Devin Gibson trotz Spielberechtigung noch nicht zum Einsatz. Und Tim Ohlbrecht sieht „keine Schwierigkeit“ darin, dass sein Vertrag nur bis zum Saisonende verlängert wurde. Die ursprüngliche Option hätte eine Weiterverpflichtung bis 2013 bedeutet. „Der Verein hat die Option nicht gezogen, wollte mich aber weiter hier behalten“, erklärte der 23-jährige Center.

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