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Überzeugte mit 16 Punkten: Bruno Vrcic.
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Überzeugte mit 16 Punkten: Bruno Vrcic.

Skyliners schlagen zurück

Emotionaler, energetischer, erfolgreicher

  • Timur Tinç
    VonTimur Tinç
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Die Frankfurt Skyliners holen ersten Sieg gegen Top-Acht-Team / 92:84 gegen Crailsheim.

Nicht nachdenken, machen! Das bekommt Bruno Vrcic von seinem Trainer Sebastian Gleim vor jedem Spiel mit auf dem Weg gegeben. Am Ostersonntag hat der 20-Jährige das ganz besonders beherzigt. 16 Punkte, so viele wie noch in seiner Profikarriere, erzielte der Shooting Guard der Frankfurt Skyliners, darunter einen wichtigen Korbleger zum zwischenzeitlichen 81:77. „Wir wollten ein anderes Gesicht zeigen. Das ist uns gelungen“, fasste Vrcic nach dem 92:84-Erfolg gegen die Crailsheim Merlins am Ostersonntag in der Ballsporthalle zusammen. Zuvor gab es drei klare Klatschen.

Es war der erste Sieg gegen ein Team aus den Top Acht der Basketball-Bundesliga (BBL). Gerade mental sei es vielleicht das beste Spiel der Saison gewesen, analysierte Gleim. Der 36-Jährige wäre mit seinem Team in der Entwicklung eigentlich gerne einen, wenn nicht mehrere Schritt weiter. Stattdessen muss er sie des Öftern an die Prinzipien und Grundtugenden erinnern, die er sehen will. Als Kollektiv die Energie hochhalten, mit einer positiven Emotionalität agieren. Dinge, die eigentlich selbstverständlich sein sollten. Doch nach den drei Pleiten gegen Berlin, Braunschweig und Chemnitz musste Gleim sein Team mal wieder zurechtstutzen. „Der Trainerstab entscheidet immer, was wir angreifen und was wir verteidigen“, berichtete Gleim aus seiner Ansprache. „Das Wie machen die Spieler. Wie schnell sie sprinten, wie physisch sie spielen, wie sie den Ball werfen.“

Quantez Robertson und Joe Rahon sorgten in der ersten Hälfte für eine bessere Ballbewegung und entlasteten Jon Axel Gudmundsson, der zuletzt seine Schwierigkeiten als Spielmacher hatte. In der zweiten Hälfte hielt der 24-jährige Isländer dann auch dem Druck der Crailsheimer Verteidigung stand, als er den Spielaufbau wieder alleine übernehmen musste, weil Rahon verletzt auf die Bank musste. Der erst gerade von einer Muskelverletzung genesene Point Guard fasste sich diesmal ans andere Bein und wird am heutigen Dienstag erneut untersucht.

Die Entlastung, die Rahon dem Team immerhin zwölf Minuten gab, half zum einen den Spielrhythmus und zum anderen Matt Mobley und Gudmundsson in ihren Flow kommen zu lassen. Vor allem in der Schlussphase liefen die beiden Guards heiß und entschieden mit ihren Dreiern das Spiel zugunsten der Skyliners. Mobley kam auf 26, Gudmundsson auf 22 Punkte.

„Wichtig ist, dass wir jedes Spiel mit einem hohen emotionalen Interesse angehen. Was dabei rauskommt, werden wir sehen“, sagte Gleim. Nach 27 Spieltagen stehen die Skyliners mit 22:32 Punkten auf dem zehnten Tabellenplatz und haben vier Zähler Rückstand auf Tabellenplatz acht, der für die Playoffs berechtigt. Dafür dürfte es zwar nicht mehr reichen, auch wenn die Mannschaft davon träumt und ein Ziel vor Augen hat.

„Es geht darum, sich für höhere Aufgaben zu empfehlen“, gab Gleim die Marschroute für die letzten sieben Spiele vor. Seien es Verträge für die kommende Saison oder einen Platz im Kader der U20-Nationalmannschaft, wie bei Len Schoormann. Am Sonntag wartet die nächste große Herausforderung für die Hessen. Dann müssen sie zum Tabellenführer Ludwigsburg, der bislang nur zwei Pleiten kassiert hat.

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