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Max Merz zeigt’s an: Die Skyliners können ihren zweiten internationalen Titel gewinnen.
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Max Merz zeigt’s an: Die Skyliners können ihren zweiten internationalen Titel gewinnen.

Weltpokal

Einmalige Titelchance für die Skyliners

Die Frankfurter Basketballer spielen als erster deutscher Klub um den Weltpokal. Gegner ist der Südamerika-Meister Guaros de Lara aus Venezuela.

Von Timur Tinç

Normalerweise hätten die Frankfurt Skyliners ihr erstes Heimspiel in dieser Saison am 2. Oktober gegen die Eisbären Bremerhaven bestritten. Normalerweise würde ZSKA Moskau an diesem Sonntag um den Weltpokal gegen den Südamerika-Meister Guaros de Lara aus Venezuela spielen. Schließlich ist der russische Topklub amtierender Euroleague-Champion, der Königsklasse im europäischen Basketball. Normalerweise.

Da sich aber die Europaabteilung des Basketball-Weltverbands Fiba seit Monaten um die Vorherrschaft über die europäischen Vereinswettbewerbe mit der Privatorganisation Euroleague streitet, haben nicht ZSKA Moskau, nicht Galatasaray Istanbul, als Eurocup-Titelträger, sondern die Skyliners, als Gewinner des Fiba Europe-Cups plötzlich die Chance auf ihren zweiten internationalen Titel – und das vor eigenem Publikum in der Ballsporthalle. „Die Chance, um diesen Titel zu spielen, bekommt man sicherlich nur einmal im Leben“, sagt Gunnar Wöbke, der geschäftsführende Gesellschafter der Skyliners.

Dass die Skyliners nur als Sieger des dritthöchsten europäischen Wettbewerbs gegen das beste Team aus Südamerika antreten, stört Wöbke nicht. Warum auch? Den Briefkopf, mit dem Zusatz Weltpokalsieger zu schmücken, dürfte Ansporn genug sein. Außerdem sind die Skyliners der erste deutsche Klub, der um den Fiba International Cup spielt, und es auch „sicher noch in 15 bis 20 Jahren sein werden“, so Wöbke. Damit dürfte er Recht haben, schließlich hinkt der deutsche Klub-Basketball international noch weit hinterher.

Besonders viel Wert auf den Pokal hat aber selbst die Fiba in den vergangenen Jahren nicht gelegt. Erst seit 2013 wird der Titel wieder ausgespielt, nachdem er bis aus eine Ausnahme 1996 insgesamt 22 Jahre lang nicht ausgetragen wurde. Im Unterschied zu den vorherigen Finals wird es nur eine Partie geben, zuvor wurde je ein Hin- und Rückspiel ausgetragen. Das war jedoch immer mit langen Reisen verbunden, die die Saisonvorbereitung – insbesondere der europäischen Klubs – massiv gestört hat.

Für die Skyliners wird die Partie ein echter Härtetest vor dem Bundesliga-Auftakt am kommenden Freitag (23. September) in Bamberg sein. Die Venezolaner, die vier Nationalspieler in ihren Reihen haben, dürften sich auf dem gleichhohen Niveau wie der deutsche Meister bewegen. „Die spielen schon ganz ordentlich“, sagte Interims-Cheftrainer Klaus Perwas am Freitag, nachdem er Guaros de Lara in der heimischen Trainingshalle beobachten konnte. Dort halten sich die Venezonaler fit.

Ilzhöfer könnte ausfallen

Fit für die schwere Aufgabe am Sonntag (15.30 Uhr/Livestream im HR) dürfte auch Shavon Shields sein. Wegen Magen-Darm-Problemen hatte der Flügelspieler für das zweite Testspiel beim Turnier in Belgien am Donnerstag gegen Cibona Zagreb passen müssen. Fraglich ist hingegen Stefan Ilzhöfer, der sich eine leichte Zerrung zugezogen hat und am Freitag noch untersucht wurde.

Die zwei Niederlagen gegen den belgischen Meister Oostende und den kroatischen Champion waren aus Sicht von Perwas „zwei gute Tests“. Beide Partien hätten gezeigt, dass „wir noch Arbeit vor uns haben. Gleichzeitig haben sie uns aber auch geholfen, unseren Rhythmus weiterzuentwickeln.“ Das gilt insbesondere für den neuen Point-Guard Markel Starks, der sich noch an das System der Hessen gewöhnen muss. Am Sonntag kann er nun in einem unverhofften Spiel zeigen, was er in kurzen Zeit gelernt hat.

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