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Konstantin Klein kein einfacher Spieler, einer, der aneckt, damit aber Erfolg hat.
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Konstantin Klein kein einfacher Spieler, einer, der aneckt, damit aber Erfolg hat.

Skyliners

„Es hat einfach nicht funktioniert“

Konstantin Klein trifft heute mit den Baskets Bonn auf die Frankfurt Skyliners, für die er vier Jahre gespielt hat .

Von Timur Tinç

Konstantin Klein ist ein streitbarer Typ, einer der aneckt, der sich nicht verformen lässt. Das hat den 25-Jährigen in seinem Leben weit gebracht, er ist Profi-Basketballer geworden, obwohl ihm das viele Leute nicht zugetraut haben. Vier Jahre war der gebürtige Berliner für die Frankfurt Skyliners aktiv, er hat sich zu einem soliden Bundesligaprofi entwickelt. Heute (19 Uhr) trifft er im Trikot seines neuen Teams, den Baskets Bonn, auf seinen alten Arbeitgeber.

„Es war ein Hin und Her“, erzählt Klein über die Gespräche mit den Skyliners-Verantwortlichen im Sommer. Man habe eine schnelle Entscheidung von ihm gefordert, ohne das ein konkretes Angebot vorlag. „Es hat einfach nicht funktioniert“, sagt Klein, auch wenn er nochmal ein gutes und klärendes Gespräch mit Cheftrainer Gordon Herbert hatte.

Der Kanadier hatte in der zweiten, so erfolgreichen Saisonhälfte der Skyliners das 1,88 Meter große Kraftpaket nur noch sporadisch eingesetzt. „Das ist alles doof gelaufen“, sagt Klein im Rückblick. Nach guten Spielen in der Hinrunde hatte sich Klein verletzt und kam danach nicht mehr in die Spur. „Ich bin nicht reingekommen und wenn, dann habe ich nicht gut gespielt“, erklärt Klein selbstkritisch. Das wurmte den Point-Guard, der in einem Interview mit dem Magazin „BIG“ mal getönt hatte, er wolle die Liga auseinandernehmen. „Gesunde Arroganz“, nennt Klein seinen Anspruch, der mit der Wirklichkeit aber nicht so viel zu tun hat. Klein ist ein solider Rollenspieler, der einen guten Wurf von Außen hat, und ein bissiger Verteidiger.

„Ich habe Defense, Kampfgeist, Selbstbewusstsein, Stolz“, sagt Klein, der im Laufe seiner Karriere einen gewissen Trotz entwickelt hat, es allen zeigen zu wollen. Das macht ihn zu einem wertvollen Teammitglied, auf das man immer zählen kann. Wenn er aber zu sehr versucht, den Erfolg zu erzwingen, steht er sich selbst im Weg.

Im Weg stand ihm im Sommer auch eine Verletzung an der Ferse, sonst hätte er nach all den Absagen auf seiner Position in der EM-Qualifikation für die Nationalmannschaft spielen können. „Es war aber die richtige Entscheidung, mich auszukurieren“, sagt Klein. Die lädierte Ferse schmerzt ihn immer noch ein wenig, vor jedem Training macht er Übungen.

Auch vor seinem ersten Spiel für Bonn bei Alba Berlin. Zwölf Punkte in 20 Minuten standen auf dem Statistikzettel für Klein. Ein gutes Debüt unter Interims-Cheftrainer Predrag Krunic, der Silvano Poropat für die kommenden Monate ersetzen wird, weil er wegen einer Krankheit länger ausfällt. Den Skyliners traut er trotz des schwachen Starts in Bamberg eine gute Saison zu. „Frankfurt hat ein System, das gut funktioniert“, sagt Klein. Gordon Herbert und Interims-Cheftrainer Klaus Perwas wüssten genau, was richtig ist für eine junge Mannschaft. Klein prophezeit: „Es wird ein schweres Spiel.“

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