Skyliners

Eine Niederlage könnte günstig sein

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Basketball-Bundesligist Skyliners würde in den Playoffs gerne auf Leverkusen treffen.

Sie haben sich so manche Nacht um die Ohren geschlagen. Gebracht hat es wenig - sagt zumindest Kamil Novak. Der Sportdirektor des Frankfurter Basketball-Bundesligisten Skyliners wirkt genervt, wenn es um die Lage vor dem letzten Spieltag der regulären Saison geht. Vor der Partie beim sportlichen Absteiger Trier (heute, 19.30 Uhr) glühen die Rechenschieber - schließlich wird das Ergebnis mit über den Gegner in der ersten Playoff-Runde entscheiden.

Von den acht Teilnehmern steht bislang nur die Paarung Alba Berlin (Erster) gegen Bremerhaven (Achter) fest. Für die restlichen Teams sind 32 verschiedene Konstellationen denkbar, weil sowohl die Plätze zwei bis vier als auch die Positionen fünf bis sieben eng beieinander liegen. Die derzeit sechstplatzierten Skyliners (42:24 Punkte) können auf Quakenbrück, Leverkusen oder Bamberg treffen.

Trainer Murat Didin will dem Titelverteidiger aus Franken am liebsten aus dem Weg gehen. "Sein Kader besteht aus der halben deutschen Nationalmannschaft und Amerikanern." Gegen einen Vergleich mit dem derzeit Vierten spricht auch die Statistik: Die Skyliners haben die vergangenen acht Begegnungen verloren.

Oldenburg hat die besten Karten

Didin favorisiert ein Duell mit Leverkusen. Wegen des Marihuana-Konsums und der daraus resultierenden Ausfälle der Center Nate Fox und Eric Taylor schätzt der Frankfurter Trainer die drittplatzierten Leverkusener nur halb so stark wie vorher ein. Die Frankfurter stehen mit dieser Ansicht nicht allein, was dazu führen könnte, dass die punktgleichen Mannschaften Bonn, Oldenburg und Frankfurt am Schlussspieltag freiwillig verlieren, um auf Leverkusen zu treffen. Der Fünfte Oldenburg scheint dabei die besten Karten zu haben. Die Skyliners würden ihre Chancen nur dann wahren, wenn sie beim sportlichen Absteiger in Trier (sechs Niederlagen in Folge) verlieren.

Die Haltung der Verantwortlichen scheint gespalten: Didin sagt einerseits, dass er in Trier einen Sieg fordert. Andererseits hat er angekündigt, jüngeren Spielern eine Chance geben zu wollen. Verzichten muss er auf jeden Fall auf Kirsten Zöllner. Der Center wird wegen Knieproblemen ausfallen.

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