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Bereit für weitere Einsätze: Len Schoormann (rechts).
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Bereit für weitere Einsätze: Len Schoormann (rechts).

Basketball

Frankfurt Skyliners: Statement von Len Schoormann

  • Timur Tinç
    vonTimur Tinç
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Der 18-jährige Youngster hat in Göttingen sein erstes starkes Spiel für die Frankfurt Skyliners hingelegt, im Hessenderby gegen Gießen will er daran anknüpfen

Len Schoormann hat lange auf diesen Moment in der Basketball-Bundesliga (BBL) warten müssen. Am vergangenen Sonntag in Göttingen war es soweit. Da zeigte der 18-jährige Youngster der Frankfurt Skyliners erstmals in dieser Spielzeit, zu was er imstande ist. Ein Karrierebestwert von 14 Punkten sowie vier Assists und zwei Steals steuerte er zum Comeback-Sieg bei den Veilchen bei. „Er war derjenige, der quasi das Spiel gedreht hat“, lobte Trainer Sebastian Gleim. Zwei Dreier im dritten Viertel nach zuvor 20-Punkten-Rückstand läuteten die Aufholjagd ein, die mit dem 93:89-Erfolg belohnt wurde. „Das war ein Einsatz, wo es sofort geklickt hat“, sagte Gleim. Es war ein erstes Statement von Len Schoormann.

Bislang lief die Saison eigentlich am talentierten Guard vorbei. Während der andere Youngster im Kader, Bruno Vrcic (20), trotz langer Verletzung zuletzt fester Bestandteil der Rotation war, hat sich Schoormann schwergetan. Klar, er hat hier und da mal ein paar mehr Minuten bekommen, aber das war meistens in Spielen, wo es für die Hessen nichts mehr zu gewinnen gab. Er erzielte auch einmal zehn Punkte bei der 69:86-Niederlage in Oldenburg im November. Allerdings acht davon im Schlussviertel, wo es nur noch um Schadensbegrenzung ging.

Dabei hatten sich alle in Frankfurt, auch Schoormann, mehr erhofft, nachdem er beim BBL-Finalturnier im Sommer einer der großen Gewinner war. Auch die Vorbereitung lief ganz gut für den gebürtigen Darmstädter, doch seine ersten Einsätze in der neuen Saison verliefen unglücklich. Er machte zu viele Fehler wenn er auf dem Parkett stand. Trotzdem war er von Nationaltrainer Henrik Rödl im November für den Lehrgang des A-Teams nominiert worden, kam aber nicht zum Einsatz. Und in der drittklassigen Pro B, wo die zweite Mannschaft der Skyliners spielt, konnte er aufgrund der Corona-Regeln kaum spielen.

Dabei wären die Partien dort, mit einer großen Rolle und viel Verantwortung, wichtig gewesen, um Selbstvertrauen zu tanken. Aber jeder Einsatz hätte bedeutet, dass er danach in Quarantäne gemusst und das Training bei den Profis verpasst hätte. Als er dann wieder in der Pro B wieder ran durfte, weil die Liga verpflichtende Tests einführte, wollte er zu viel und war dem Team keine große Hilfe.

„In den vergangenen sechs, sieben Wochen hat Len aber große Fortschritte im Profisein gemacht und sich in vielen Aspekten stabilisiert“, sagt Gleim, der Schoormann seit sechs Jahren als Nachwuchskoordinator, Trainer der Pro B und jetzt Profi-Cheftrainer begleitet. Er habe eine sehr gute Perspektive in der BBL und die Trainer arbeiten ständig an Dingen, wie der Kommunikation auf dem Parkett, dem Wurf oder der Entscheidungsfindung.

„Ich denke, dass ich in diesem Spiel einen Schritt nach vorne gemacht habe, um mit mehr Selbstvertrauen aufzutreten“, sagte Schoormann nach dem Göttingen-Spiel. Im Hessenderby soll es für ihn am Samstag (18 Uhr) in der Ballsporthalle gegen den Tabellen-17. Gießen genauso weitergehen. Dabei werden die Skyliners, die auf Platz neun stehen, weiter auf Konstantin Konga (Schulterprobleme) und Richard Freudenberg verzichten müssen, der wegen seinen Fußproblemen auf unbestimmte Zeit weiter ausfällt. Auch Rasheed Moore (Handprellung) wird voraussichtlich fehlen.

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