Aus dem Dreier wird eine Null

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Frankfurter Basketballer verlieren erstes Playoff-Spiel gegen Leverkusener Riesen

Die Frankfurt Skyliners sind mit einer Niederlage in ihre ersten Playoffs nach drei Jahren gestartet. Bei den Giants Leverkusen verlor der hessische Basketball-Bundesligist mit 75:78 (35:48). In den Schlusssekunden hatte Jimmy McKinney den Ausgleich noch in der Hand, doch sein Dreier tippte nur auf den Ring. Die mögliche Verlängerung wäre aber unverdient gewesen - zwei Drittel des Spiels hatte Leverkusen dominiert. Gegen deren schnelles Angriffsspiel fanden die Skyliners nicht nur kein Mittel. "Leverkusen hat das gemacht was wir erwartet haben und wir haben uns ganz und gar nicht schlau angestellt", ärgerte sich Sportdirektor Kamil Novak über die taktischen Fehler der Skyliners.

Statt ihrerseits zum Korb zu ziehen, versuchten sie viel zu viele schlechte Distanzwürfe (3 von 22 zur Halbzeit, 10 von 40 insgesamt) aus dem Feld. Auch die Größenvorteile gegen die gerade mal zwei Meter großen Riesen spielten die Frankfurter nicht aus. Den 2,10 Meter Riesen Ken Johnson brachte Trainer Murat Didin erst im Schlussviertel. Unverständlich blieb auch eine weitere Entscheidung. Als die Giants Mitte des zweiten Viertels auf 23:32 (16. Minute) davon gezogen waren, beorderte er Nino Garris aufs Parkett, dabei war dieser nach mehr als dreimonatiger Verletzungspause gerade erst ins Mannschaftstraining eingestiegen. Die Überraschung hatte Didin damit auf seiner Seite, nicht aber den Erfolg: die Giants zogen auf 35:48 davon.

In der Pause änderte Didin seine Taktik: Die Skyliners begannen ihre Angriffe auszuspielen und verkürzten auf 47:52 (27.). Als Didin Johnson brachte, schien sogar der Sieg greifbar. Der Center brachte die Skyliners zunächst auf 66:66 (34.) heran.

Die Statistik: Beste Werfer: Whiting (19), Brempong (16), Winters (14), Geib (10) für Leverkusen - Roller (17), McKinney (16), Allen (13). - Zuschauer: 2300.

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