David gegen Goliath? Robertson (li.) entwischt Radinovic.
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David gegen Goliath? Robertson (li.) entwischt Radinovic.

Skyliners gewinnen

Belastungstest bestanden

Die Basketballer der Frankfurt Skyliners haben ihren ersten Sieg eingefahren: Dank überragendem Justin Gray behielten sie bei den Tübingen Tigers mit 73:66 die Oberhand.

Von Timur Tinç

Knapp eine Minute vor Ende des vierten Viertels war es noch einmal spannend in Tübingen geworden. Die Tigers Tübingen hatten mit zwei erfolgreichen Dreiern in Folge auf 66:69 gegen die Frankfurt Skyliners verkürzt, als Trainer Muli Katzurin eine Auszeit nahm. Nur zehn Sekunden später machte Jon Leuer mit seinen Punkten zwölf und 13 alles klar. Am Ende hieß es 73:66 aus Sicht des Frankfurter Basketball-Bundesligisten, der damit am zweiten Spieltag den ersten Sieg landete.

„Wir hatten das Spiel von Anfang an kontrolliert“, fasste Sportdirektor Kamil Novak zusammen. Zwei Phasen habe es gegeben, wo das Spiel noch spannend wurde. „Gerade zu Beginn der zweiten Halbzeit haben wir mit Unkonzentriertheiten und Ballverlusten Tübingen auf sechs Punkte rankommen lassen“, sagte Novak.

Starker Danilo Barthel

Die Skyliners waren gut in die Partie gestartet, führten nach dem ersten Viertel bereits mit 19:7. Eine wichtige Rolle spielte dabei Danilo Barthel, den Katzurin als Power Forward aufbot. Der U20-Nationalspieler zahlte das Vertrauen mit acht Punkten zurück. „Danilo war in der Anfangsphase unfassbar gut“, so Kapitän Marius Nolte. „Danilo hat wahnsinnig gespielt“, lobte auch Novak, sagte aber einschränkend, „dass Danilo noch ein bisschen Lehrgeld zahlen muss“, angesichts der vier persönlichen Fouls, weshalb der 19-Jährige nur 15 Minuten spielte.

Überragender Akteur bei den Skyliners war wieder einmal Justin Gray. Der 1,88 Meter große Aufbauspieler erzielte 27 Punkte. „Justin ist ein wichtiger Mann aber wir sind nicht von ihm alleine abhängig“, sagte Novak zwar hinterher, doch ohne die Punkte des Aufbauspielers tun sich die Skyliners im Offensivspiel schwer. Zumal die Skyliners erneut nur mit acht Mann in der Rotation in Tübingen antraten und Tim Ohlbrecht nur fünf Minuten spielte. „Es ist keine einfache Situation“, sagt Novak. Die Belastung in den Spielen und in den Trainingseinheiten sei sehr hoch und ohne Verschnaufpause.

Am Montag soll zumindest Michael Thompson wieder voll ins Training einsteigen und beim dritten Saisonspiel gegen Würzburg am Mittwoch (19 Uhr) zum Einsatz kommen.

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