Frankfurt Skyliners

Ein Ausfall zu viel für die Skyliners

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Die Frankfurter Korbjäger verlieren ohne drei Leistungsträger 65:73 bei Rasta Vechta. Nach Lamont Jones und Leon Kratzer fehlte auch Richard Freudenberg. Der Flügelspieler könnte sogar länger ausfallen.

Quantez Robertson klatschte nach der 65:73-Niederlage noch etwas länger den mitgereisten Fans zu, die die 384 Kilometer lange Fahrt nach Vechta auf sich genommen hatten. Der Kapitän der Frankfurt Skyliners hatte wie immer alles gegeben, stand fast 38 Minuten auf dem Parkett, war Topscorer seines Teams mit 19 Punkten, sammelte die meisten Rebounds (sechs) und verteilte die meisten Assists (sechs). Der Einsatz des 35-jährigen Tausendsassas reichte aber nicht, um einen Sieg beim Tabellensechsten der Basketball-Bundesliga aus Niedersachsen entführen zu können. „Wir haben hart gespielt und gut gekämpft. Leider hat es aber nicht für uns gereicht. Auch wenn unsere Rotation kurz war, wollten wir alles geben und die offensiven Rebounds holen“, so Robertson.

Die kurze Rotation war der Hauptknackpunkt warum es die elfte Niederlage im 16. Spiel setzte. Gleich drei Leistungsträger fehlten in Vechta. Lamont Jones pausiert wegen eines Muskelbündelrisses noch mindestens eine Woche. Bei Leon Kratzers Rückenprobleme suchen die Ärzte immer noch, woran es denn genau liegt. Und kurzfristig musste auch Richard Freudenberg passen. Der Flügelspieler hat eine Schleimbeutelentzündung und könnte sogar längerfristig ausfallen. Das wäre die nächste Hiobsbotschaft in einer Seuchensaison mit zahlreichen Verletzungen.

Ohne die drei Leistungsträger fehlten den Skyliners 36,5 Punkte im Schnitt. Trotz über weite Strecken guter Defensive, wieder deutlich verbesserter Reboundarbeit, war das nicht aufzufangen. „Den kurzfristigen Ausfall von Richard Freudenberg haben wir gut kompensiert. Den Ausfall von Leon Kratzer auch ganz ordentlich. Aber der Ausfall von Lamont Jones war dann zu viel“, sagte Cheftrainer Sebastian Gleim. „Dass war für mich der Unterschied, denn am Ende haben wir die Big Plays nicht gemacht, für die er oft bei uns verantwortlich ist.“

Die übrigen Guards um Joe Rahon, Akeem Vargas und Robertson keine Spieler, die mit Einzelaktionen eine Partie rumreißen. Jones ist der einzige im Frankfurter Kader. Außerdem foulten sich auch noch die zwei größten Spieler Shaquille Hines (sieben Punkte) und Darius Carter (sechs Punkte) mit fünf Fouls aus der Partie. Carter, der erst kürzlich aus Göttingen zum Team dazugestoßen ist, gelang das in nur 14 Minuten. Mit solchen Auftritten empfiehlt er sich nicht für einen Anschlussvertrag im Sommer.

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