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Hat sich schnell eingefügt: Philip Scrubb.
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Hat sich schnell eingefügt: Philip Scrubb.

Skyliners Frankfurt

Ambitionierter Underdog

Die Skyliners schlagen Titelverteidiger Oldenburg und erreichen die Pokal-Endrunde.

Von Timur Tinç

Gordon Herbert wollte sich gestern Abend noch keine Gedanken über die Pokal-Enrunde in München machen. „Ich will den Sieg genießen“, sagte der Cheftrainer der Frankfurt Skyliners. Kurz zuvor hatte sein Team vor 2850 Zuschauern in der Ballsporthalle Titelverteidiger Oldenburg mit 80:68 (44:43) geschlagen und trifft nun beim Top-Four-Turnier am 20./21. Februar entweder auf Gastgeber Bayern München, Meister Bamberg oder Alba Berlin.

Seine Spieler hingegen waren da hingegen schon ein wenig forscher: „Wir fahren da nicht hin, um uns eine schöne Zeit zu machen und gehen ins Hofbräuhaus. Wir gehen dahin, um den Titel zu gewinnen“, sagte Johannes Voigtmann mit 14 Punkten bester Schütze. „Wir können jeden schlagen.“ Und Johannes Richter schob nach: „Wir haben uns in dieser Saison hohe Ziele gesteckt, die wollen wir auch erreichen.“

Klein fällt lange aus

Bis dahin ist es noch „ein weiter Weg“, weiß Voigtmann. Die Skyliners werden in knapp vier Wochen der Underdog sein. Die drei großen Bs haben die Basketball-Bundesliga in den vergangenen Jahren dominiert, die Etats bewegen sich zwischen zehn (Alba Berlin), 15 (Bamberg) und 17 Millionen Euro (Bayern München). Da können die Skyliners mit ihren geschätzten drei Millionen nicht mithalten. Doch die widerspenstigen Frankfurter haben den großen Favoriten immer mal wieder ein Bein gestellt, in dieser Saison bereits Bamberg und München geschlagen. Allerdings zu Hause.

Wenn die Skyliners gut drauf sind und ihre gute Verteidigung durchziehen können, sind sie nur schwer zu schlagen. Das bekamen die Oldenburger am Sonntag zu spüren. In der zweiten Halbzeit erhöhten die Frankfurter Korbjäger die Intensität in der Verteidigung und kamen so zu einfachen Punkten in der Offensive. Sie schafften es immer wieder, den Ball unter den Korb zu bekommen und im zweiten Spielabschnitt fielen auch die Dreier. Neuzugang Philip Scrubb, der spielt als wäre er schon ewig dabei, gelangen drei Distanzwürfe und insgesamt 13 Zähler.

Einen klasse Job machte auch Johannes Richter. Der Flügelspieler war für Danilo Barthel (Knöcherne Sehnenabriss am kleinen rechten Finger) in die Mannschaft gerückt. Auch Max Merz durfte einige Minuten ran, weil Konstantin Klein im Training umgeknickt ist. Der Aufbauspieler wird zwischen vier und sechs Wochen ausfallen. „Das tut uns sehr weh“, sagte Cheftrainer Gordon Herbert. Der Ausfall eines weiteren Leistungsträgers gibt ihm freilich mehr zu denken als der kommende Pokal-Gegner.

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