Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Lange mäßig im Spiel, dann entscheidend: Brancou Badio. imago
+
Lange mäßig im Spiel, dann entscheidend: Brancou Badio. imago

Basketball

Frankfurt Skyliners: Krachendes Erfolgserlebnis

  • Timur Tinç
    VonTimur Tinç
    schließen

Die Frankfurt Skyliners stehen nach einem 75:67 gegen Oldenburg im Pokal-Viertelfinale.

Brancou Badio war 38 Minuten offensiv eigentlich nichts gelungen. Vier Punkte standen auf dem Konto des Guards der Frankfurt Skyliners – davon zwei Freiwürfe. Nur einer von neun Würfen hatte im Pokal-Achtelfinale gegen Oldenburg sein Ziel gefunden. Doch als es drauf ankam, war der 23-Jährige plötzlich hellwach und hat die Hessen mit zwei spektakulären Aktionen am Sonntag ins Viertelfinale des Pokalwettbewerbs der Basketball-Bundesliga gehievt.

Zunächst lobbte der Senegalese an der Mittellinie den Ball über seinen strauchelnden Gegenspieler, sprang über ihn und legte den Ball 108 Sekunden vor Ultimo zum 69:67 in den Korb. Nur wenige Momente später bekam der 1,88-Meter-Mann den Ball an der Dreierlinie stehend, rannte zum Korb und stopfte ihn mit einem krachenden Dunking zum 71:67 in den Korb und ließ die nur 850 Fans in der Ballsporthalle jubeln. „Unser Team hat Charakter und das auch heute gezeigt“, lobte Cheftrainer Diego Ocampo sein Team nach dem hart erkämpften 75:67-Erfolg gegen die Niedersachsen.

Der Spanier wusste den Sieg richtig einzuschätzen. Er sprach von der nötigen Portion Glück, die die Hessen auf ihrer Seite hatten. Oldenburg traf in der zweiten Hälfte nur einen von 14 Dreierversuchen. In den ersten 20 Minuten waren es sieben von zehn. „Es ist wichtig, wie wir die Siege holen. Es geht darum, wie wir trainieren und das wir die Dinge wiederholen“, betonte Ocampo. Die Rebounds mit 43:27 klar zu gewinnen, sei einer der Schlüssel gewesen.

Ocampo war erneut gezwungen umzustellen, da neben Brooks DeBischopp (Kreuzbandzerrung) Spielmacher Donovan Donaldson wegen einer Erkältung im Bett lag. Dafür kehrte überraschend Len Schoormann zurück. Der 19-Jährige, der wegen einer Schambeinentzündung drohte länger auszufallen, drückte dem Spiel mit guten Aktionen seinen Stempel auf. 17 Punkte erzielte der Guard in 25 Minuten Spielzeit. „Er hat solide und mit Selbstbewusstsein gespielt“, lobte Ocampo seinen Youngster.

Die Hessen waren gut in die Partie gestartet, führten früh mit 12:4. Erst im zweiten Viertel konnte die guten Schützen der Oldenburger auftrumpfen, ihre Räume finden und gingen mit einer komfortablen 44:36-Führung in die Pause. Im dritten Viertel sah es so aus, als könnte Oldenburg davonziehen. BBL-Veteran Rickey Paulding versenkte in der 28. Minute einen Dreier zum 59:49 (28.). Doch angeführt von den Youngstern Schoormann und Alex Richardson (fünf Punkte, vier Rebounds) robbten sich die Skyliners wieder ran.

Im Schlussviertel kamen beide Offensiven nicht richtig in Gang. Die Skyliners waren wie in den ersten beiden Partien zu oft den Ball weg – insgesamt 15 Mal – und Oldenburg traf einfach nicht mehr. Badio sorgte mit seinem krachenden Dunking für das erste Erfolgserlebnis in dieser Saison. Kapitän Quantez Robertson sprach von einem „Moralbooster“ für die Partien in der Bundesliga. Da erwarten die Skyliners am kommenden Sonntag die Hamburg Towers.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare