Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Basketball

Frankfurt Skyliners: Fenster vor der Nase zugeschlagen

  • Timur Tinç
    vonTimur Tinç
    schließen

Die Skyliners dürfen nur kurz hoffen, ehe Alba Berlin ernst macht und 94:60 in Frankfurt siegt.

Das 60:94-Endergebnis zwischen den Frankfurt Skyliners und Alba Berlin durfte nur wenige Minuten auf der Videoleinwand in der Ballsporthalle flimmern. Dann setzte jemand aus der Regie alles auf Null und tauschte Logo sowie Namen des deutschen Meisters mit dem des kommenden Frankfurter Heimgegners am Gründonnerstag, die Chemnitz 99ers, aus. Ein Team gegen das der hessische Basketball-Bundesligist bessere Chancen auf einen Sieg haben dürfte als am Sonntag gegen Alba.

Der Euroleague-Teilnehmer war und ist eine Nummer zu groß für die Skyliners. Mit der Breite und Tiefe des Kaders kann in der Basketball-Bundesliga (BBL) nur noch der FC Bayern München mithalten. Als Spiel zum Lernen hatte Sebastian Gleim das Aufeinandertreffen mit den Albatrossen bezeichnet.

„Sie geben dir nur kleine Fenster, wo du eine Chance hast“, sagte Gleim. Nach einem schwachen Start hatten sich die Skyliners im zweiten und dritten Viertel stabilisiert. Zeitweise lagen sie mit 20 Punkten hinten, ehe sie den Rückstand im dritten Viertel sogar auf sechs Zähler (56:62) drücken konnten und sich besagtes Fenster öffnete. Im Schlussviertel schlugen die Berliner den Skyliners dieses winzige Fenster jedoch mit Karacho vor der Nase zu. Mit Physis, ihrer Größe und Schnelligkeit, „die man schwierig simulieren kann“ (Gleim), dominierten die Berliner in den letzten zehn Minuten nach Belieben und machten mit einem 20:0-Lauf (86:56) alles klar. „Im Entscheidungsverhalten kannst du immer lernen von Berlin“, sagte Coach Gleim, der neben den Langzeitverletzten Richard Freudenberg und Konstantin Konga auch auf Joe Rahon (Muskelzerrung) verzichten musste.

„Die Art und Weise, wie wir uns präsentiert haben, hat mir gar nicht gefallen“, sagte Michael Kessens, der mit zehn Punkten zweitbester Frankfurter Punktesammler hinter Matt Mobley (14) war. Das größte Problem sei einmal mehr die Konstanz gewesen. „Es gibt immer ein Viertel, wo wir es verkacken“, ärgerte sich der Center, der unter den Körben wie seine Mitspieler nicht den Hauch einer Chance hatte. Mit 44:23 dominierte der deutsche Meister das Reboundduell. Dazu kamen 29 Assists. „Berlin spielt überragend“, lobte Gleim.

Für sein Team gilt es nun, die Niederlage aus den Kleidern zu schütteln und die Lehren aus der Partie gegen Berlin am nächsten Sonntag in Braunschweig umzusetzen.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare