1. Startseite
  2. Sport

Frankfurt Skyliners einziger Wildcardbewerber

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Timur Tinç

Kommentare

Die Basketball-Bundesliga (BBL) entscheidet am Donnerstag über den Ligaverbleib der Hessen. Die Wildcard würde die Skyliners 700 000 Euro kosten.

Skyliners-Kapitän Quantez Robertson kann auf einen Verbleib in der Basketball-Bundesliga hoffen.
Skyliners-Kapitän Quantez Robertson kann auf einen Verbleib in der Basketball-Bundesliga hoffen. © IMAGO/Jan Huebner

Die Frankfurt Skyliners sind der einzige Bewerber für das Wildcardverfahren der Basketball-Bundesliga (BBL). Das teilte Jens Staudenmayer, der sportliche Leiter der BBL auf Anfrage der FR mit. „Am Donnerstag wird es eine außerordentliche Klubtagung geben, wo die Frankfurter ihre Bewerbung noch einmal vorstellen“, sagte er.

Anschließend erfolgt die Abstimmung der Klubs, dem Mehrheitseigner der BBL. Anschließend erfolgt noch eine telefonische Abstimmung mit dem Minderheitseigner, dem Deutschen Basketball-Bund (DBB). Am Donnerstagmittag fällt die Entscheidung.

Die Wildcard kostet 700 000 Euro. Die Kosten würden die Skyliners aufteilen

Die Frankfurt Skyliners standen bereits früh als sportlicher Absteiger der Saison 2021/2022 fest und landeten letztlich auf dem 17. Tabellenplatz. Die Hessen sind seit 1999 ununterbrochen Mitglied der Bundesliga und gewannen im Jahr 2000 den Pokal, wurden 2004 Deutscher Meister und holten 2016 den Fiba Europe-Cup.

Das Wildcardverfahren wurde nötig, weil nur einer der sportlichen Aufsteiger der zweiten Liga, die Rostock Seawolves, einen Lizenzantrag für die BBL gestellt haben. Für die Wildcard müssten die Skyliners 700 000 Euro bezahlen, die an die 16 BBL-Klubs verteilt werden. Für die kommende Saison wären das 450 000 Euro im Jahr darauf 250 000 Euro.

Auch interessant

Kommentare