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Frankfurt Skyliners: Die letzte Chance

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Von: Timur Tinç

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Marcel Ponitka kommt vom russischen Klub Perm zu den Skyliners.
Marcel Ponitka kommt vom russischen Klub Perm zu den Skyliners. © imago images/Newspix

Die Frankfurt Skyliners stehen in der Partie der Basketball-Bundesliga (BBL) gegen Würzburg gewaltig unter Druck. Die Hessen haben am Dienstag nochmal reagiert und den polnischen Nationalspieler Marcel Ponitka verpflichtet.

Es geht für die Frankfurt Skyliners um nicht weniger als den Verbleib in der Basketball-Bundesliga. Auch wenn noch zwölf Spiele zu absolvieren sind, steht der hessische Basketball-Bundesligist am heutigen Mittwoch (19 Uhr) vor eigenem Publikum gewaltig unter Druck. Ein Sieg gegen Würzburg, die zwei Punkte vor den Skyliners in der Tabelle auf Rang 16 stehen, ist Pflicht und schon so etwas wie die letzte Chance, um im Rennen um den Klassenerhalt zu bleiben.

Am Dienstag haben die Skyliners deshalb noch einmal auf dem Transfermarkt reagiert und den polnischen Nationalspieler Marcel Ponitka verpflichtet. Der 24-Jährige kommt vom russischen Klub Perm und soll vor allem das zuletzt desaströse Aufbauspiel unterstützen. „Seine Energie wird für uns ein wichtiger Faktor werden. Insbesondere in den Endphasen des Spiels“, betonte Cheftrainer Diego Ocampo. Seine Statistiken mit durchschnittlich 6,1 Punkten und 3,0 Assists lesen sich allerdings nicht gerade vielversprechend angesichts der eklatanten Offensivschwäche der Hessen. Solange er jedoch die Skyliners gut in die Spielzüge bringen kann und sich keine haarsträubenden Ballverluste leistet, wie zuletzt Brancou Badio oder Quantez Robertson, wäre das schon mal eine Hilfe. Keine Hilfe werden im Duell 17. gegen 16. Jamel McLean und Felix Hecker sein, die beide wegen einer Corona-Infektion ausfallen.

Vor allem der Ausfall von Center McLean schmerzt die Skyliners, da er im Schnitt 13,9 Punkte erzielt. „Wir müssen die Tabellensituation ausblenden. Sich darüber den Kopf zu zerbrechen, wäre ein großer Fehler“, sagt Ocampo. Zuletzt versagten den Skyliners in der Schlussphase regelmäßig die Nerven. Ob es dem Spanier gelingt, die Köpfe seiner Mannschaft freizubekommen? tim

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