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Frankfurt Skyliners: Das Verlieren geht weiter

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Von: Timur Tinç

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Quantez Robertson (links) kam auf 15 Zähler in Göttingen.
Quantez Robertson (links) kam auf 15 Zähler in Göttingen. © IMAGO/Eibner

Die Frankfurt Skyliners unterliegen in der Basketball-Bundesliga auch in Göttingen 72:76. Es war die elfte Niederlage im zwölften Spiel. Der Abstieg rückt immer näher.

Wieder einmal schlichen die Spieler der Frankfurt Skyliners mit enttäuschten Mienen vom Parkett. Wieder einmal können sie sagen: Ja, wir haben gekämpft. Doch wieder einmal hat es nicht gereicht. 72:76 hieß es aus Sicht des hessischen Basketball-Bundesligisten am Mittwochabend in Göttingen.

Wieder einmal lag es in erster Linie an der miserablen Offensive und an einer sehr schwachen ersten Halbzeit (29:42), dass die Frankfurter auch das elfte von zwölf Spielen verlieren.

Sechs Spieltage vor Schluss bleiben sie abgeschlagener Tabellenletzter, sind punktgleich mit den Gießen 46ers. Fünf Spiele müssen sie aktuell mehr als der Mitteldeutsche BC gewinnen, die auf dem ersten Nichtabstiegsplatz stehen, um den Klassenverbleib zu sicher. Ob im Klub daran noch wirklich jemand nach den Spiel für Spiel wiederkehrenden Fehlern glaubt, darf mehr als bezweifelt werden.

„Mir macht die Einstellung der Spieler Hoffnung“, hatte Marco Völler, Manager Sport, in der Halbzeitpause am Mikrofon von Magentasport gesagt. Es fehlt jedoch schlicht und einfach die Qualität in der Mannschaft. „Wir haben einfach ihre Schützen in der ersten Halbzeit schießen lassen“, analysierte Matt Haarms.

Einen echten Schützen, der verlässlich von Außen trifft, suchen die Skyliners schon seit Saisonbeginn vergeblich. Quantez Robertson und Rasheed Moore erzielten 15 Punkte.

Doch die anderen Führungsspieler, Will Chery (neun Punkte) und Jamel McLean (sechs), bauen von Partie zu Partie ab. Nach der Pause kamen die Skyliners kurzzeitig auf zwei Zähler ran (40:42), nur um danach wieder lange höher in Rückstand zu liegen.

Robertson brachte die Hessen auf 67:71 ran, ehe Cherry mit einer seiner vielen Kopf-durch-die-Wand-Aktionen im nächsten Angriff den Ball und somit auch das Spiel verlor. Wieder einmal.

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