Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Noch ganz neu in Frankfurt und trotzdem gegen Braunschweig schon voll dabei: Shooting Guard Brancou Badio (rechts). imago images
+
Noch ganz neu in Frankfurt und trotzdem gegen Braunschweig schon voll dabei: Shooting Guard Brancou Badio (rechts). imago images

Basketball

Frankfurt Skyliners brechen am Ende ein

  • Timur Tinç
    VonTimur Tinç
    schließen

Die Basketballer der Frankfurt Skyliners verlieren ihr Auftaktspiel, gegen Braunschweig mit 76:89.

Diego Ocampo hat vor dem Saisonstart der Basketball-Bundesliga (BBL) Geduld mit seinem Team gefordert. Der Cheftrainer der Frankfurt Skyliners wird wohl einigen Langmut aufbringen müssen, um die Hessen dahin zu bringen, wo er sie haben will. Das lag nicht nur am Ergebnis, sondern vor allem am Auftritt in den letzten fünf Minuten der Partie gegen die Löwen Braunschweig am Sonntagnachmittag. „Ich bin traurig, weil wir die letzten fünf Minuten etwas aufgegeben haben“, fand der Spanier nach dem 76:89 (38:35) vor 1200 Fans in der Ballsporthalle. Klar seien seine Spieler auch müde gewesen, aber trotzdem habe er einen konzentrierten Auftritt erwartet. Hinzu kamen 21 Turnover. „Wir haben in der Schlussphase den Ball mehrfach ohne Druck in der gegnerischen Hälfte verloren“, krittelte Ocampo.

Der 45-Jährige sprach nach der Niederlage sehr lange auf sein Team in der Kabine ein. Es dürfte eine klare Fehleransprache gewesen sein, ohne seine junge Mannschaft in den Senkel zu stellen. Denn den Skyliners fehlten drei Spieler, zudem haben sie erst am Donnerstag ihren neuen Shooting Guard Brancou Badio bekommen, der 14 Punkte beim seinem BBL-Debüt erzielte. „Das hat alles verändert“, erklärte Ocampo. Die Rollen, die Spielzeiten und die Automatismen fehlen dadurch. „Wir brauchen Zeit“, sagte Ocampo. Allerdings müssen die Skyliners schon am Dienstag zu Meister Alba Berlin (19 Uhr). Ein fast aussichtsloses Unterfangen.

Entwarnung bei Schoormann

Verzichten musste Ocampo auf Brooks DeBischopp, der wegen einer Kreuzbandzerrung seit zwei Wochen fehlt und zwei, drei weitere Wochen aussetzen muss. Eine kleine Entwarnung gibt es bei Len Schoormann. Seine Schambeinentzündung ist nicht so schlimm wie befürchtet. Er wird in zwei bis drei Wochen im Training zurückerwartet. Zunächst war man von drei bis vier Monaten Zwangspause ausgegangen. Nur im T-Shirt an der Seitenlinie saß Testspieler Zaccheus Darko-Kelly. Ihm wollen die Hessen erst einmal keinen Vertrag geben, weil bereits Badio als erste Nachverpflichtung gilt. So gibt es nur noch drei Spots für Neuzugänge.

Die Partie war von der ersten Minute an ausgeglichen, kein Team konnte sich wirklich absetzen und keines konnte spielerisch glänzen. Die Skyliners trafen zunächst hochprozentig, verloren aber schon von der ersten Minute an zu oft den Ball. Hinzu kam, dass Lukas Wank sich direkt mit frühen Fouls selbst aus der Partie nahm und am Ende nur auf 4:28 Minuten Spielzeit kam. Sein Pendant auf der Spielmacherposition Donovan Donaldson kam in seinem ersten Spiel auch nicht gut zurecht, erzielte sechs Punkte, und verlor vier Mal den Ball.

In der zweiten Halbzeit ließen die Skyliners weiter nach. Kapitän Quantez Robertson hielt sein Team mit 29 Punkten im Spiel und schloss den Rückstand knapp fünf Minuten vor Schluss auf 74:77. Dann brach die Mannschaft jedoch auseinander.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare