1. Startseite
  2. Sport

Frankfurt Galaxy schießt Tabellenführer in die Umlaufbahn

Erstellt:

Von: Katja Sturm

Kommentare

Grund zum Jubeln: Vor 4600 Fans gewannen die Frankfurter Footballer gegen den Tabellenführer Vienna Vikings.
Grund zum Jubeln: Vor 4600 Fans gewannen die Frankfurter Footballer gegen den Tabellenführer Vienna Vikings. © IMAGO/Beautiful Sports

Die Frankfurter Footballer deklassieren die bislang in der ELF ungeschlagenen Vienna Vikings mit 42:8. In den letzten drei Spielen geht es jetzt um den Playoff-Platz.

Headcoach Thomas Kösling hatte es vorhergesagt: Wenn es seinem Team einmal gelingen sollte, vier Quarter lang das Niveau zu halten, das es in diesem Sommer immer mal hervorblitzen ließ, dann könnte die Frankfurt Galaxy auch den aktuellen Dominator der European League of Football (ELF), die Vienna Vikings schlagen.

Am Sonntag trat der Meister der Premierensaison der kontinentalen Klasse den beeindruckenden Beweis dafür an. Angefeuert von 4600 Fans im Stadion am Bornheimer Hang schockte die Mannschaft der Gastgeber den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer der Central Conference mit einem 42:8 (29:0)-Triumph.

„Endlich einmal hat alles geklappt“, sagte Kösling. Die Handbremse, die die Spieler des Titelverteidigers von Beginn des Sommers an gehemmt hatte, „hat sich jetzt offenbar gelöst“. Vor allem sollten die zuvor von drei Niederlagen Verunsicherten im Kader jetzt „genügend Selbstbewusstsein getankt haben“, um „im finalen Run“ zu bestehen.

Noch drei Spiele haben die Hessen vor sich, zwei davon gegen direkte Konkurrenten um den Playoff-Platz, der für den besten Tabellenzweiten aller drei Gruppen reserviert ist: die Tirol Raiders, die mit der gleichen 6:3-Bilanz wie die Galaxy weiter direkt vor ihr stehen, und, der nächste Sonntagsgegner, Düsseldorf Rhein Fire, der Zweite der Southern Conference, der fünf Erfolge aus neun Begegnungen auf dem Konto hat. Diese beiden zu schlagen, sei wichtiger als die Überraschung gegen die uneinholbaren Wikinger, sagt Kösling. „Aber meine Jungs wissen jetzt immerhin, dass sie es können.“

Rasant legten die Hausherren in der FSV-Arena los. Nach fünfeinhalb Minuten schickte Quarterback Jakeb Sullivan Wide Receiver Reece Horn zum ersten Touchdown in die Endzone. Der Passempfänger erwischte insgesamt einen sehr guten Tag und hatte großen Anteil am Resultat. Doch sein Cheftrainer bezog in sein Lob alle Akteure ein.

„Wir haben in der Defense diesmal keine kapitalen Fehler gemacht und in der Offense gepunktet“, sagte Kösling. In der jüngeren Vergangenheit habe man es den Kontrahenten durch eigene Schwächen oft zu leicht gemacht. Diesmal ergab sich ein umgekehrtes Bild.

„Wien hat nicht seinen besten Tag erwischt“, sagte der Fachmann. So punkteten die Seinen nach den ersten Zählern munter weiter, während die Gäste aus Austria ihre Chancen nicht nutzten.

Auch interessant

Kommentare