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Die Ohnmacht des Trainers: Florian Kohfeldt.
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Die Ohnmacht des Trainers: Florian Kohfeldt.

Siebte Niederlage in Serie

Florian Kohfeldt wackelt

  • Jan Christian Müller
    VonJan Christian Müller
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Krisengespräche beim SV Werder Bremen werden fortgeführt. Der Ausgang ist ungewiss wie nie.

Zum Ende der traumatischen vergangenen Saison sah Florian Kohfeldt furchtbar aus. Fand er selbst, als er sich nach dem Relegationsthriller in Heidenheim im Spiegel betrachtete. In einem engen Schulterschluss mit Sportchef Frank Baumann und Aufsichtsratsboss Marco Bode hatte Werder Bremens Chefcoach den Last-Minute-Klassenerhalt geschafft. Ein Mallorca-Urlaub danach ging es wieder besser. Es sollte eine Saison ohne Sorgen folgen.

Als die Bremer nach dem 24. Spieltag und zwei Siegen gegen Eintracht Frankfurt und bei Arminia Bielefeld bereits 30 Punkte aufs Konto geschaufelt hatten, schien das Ziel schon fast erreicht. Seitdem: Sieben Niederlagen, jede für sich verdient, und am Samstag beim 1:3 bei Union Berlin die nächste Demonstration des Verzagens. Danach sagte Kohfeldt, äußerlich ähnlich geschafft wie vor einem knappen Jahr, innerlich noch aufgewühlter: „Ich bin in diesem Sommer seit 20 Jahren bei Werder Bremen, ich habe eine große Verbundenheit zu diesem Verein. Ich werde garantiert nicht weglaufen. Wenn aber jemand das Gefühl hat, dass es mit einer anderen Person besser geht und es einen neuen Impuls braucht“, solle man das mit ihm besprechen. „Denn es geht am Ende nur um Werder Bremen, um nichts anderes.“

Es waren große Worte nach wiederholt kleiner Leistung. Kohfeldt hat die Gemengelage erfasst. Nicht nur die örtlichen Medien, die ihn persönlich schätzen, rücken von dem 38-Jährigen ab und fordern seine Ablösung, auch Baumann und Bode ringen mit sich.

Der Sportchef stellte sich am Sonntag und erklärte, die Analyse werde „ergebnisoffen“ geführt. „Wir haben eine hohe Wertschätzung in Florians fachliche und menschliche Qualitäten“, könnten aber dennoch „zum Entschluss kommen, dass es nicht mehr passt“. So weit war Baumann selbst im vermaledeiten Vorjahr nicht rhetorisch von Kohfeldt abgerückt. Entscheidung folgt bis Dienstag.

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