FFC Frankfurt

FFC kommt zu kurz

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3:4 in Essen nach schwacher erster Halbzeit.

Es war viel drin in diesem Spiel. Doch abgesehen vom Ergebnis gefiel Trainer Niko Arnautis auch so nicht alles, was er bei der 3:4 (0:2)-Niederlage seiner Fußballerinnen im Bundesligaduell bei der SGS Essen sah. Die Spielerinnen des 1. FFC Frankfurt hätten die erste Halbzeit „verpennt“.

So stand es nach Treffern von Turid Knaak und Ramona Petzelberger nach 32 Minuten bereits 2:0, bevor die Hessinnen vor 1060 Zuschauern im Stadion an der Hafenstraße besser in die Partie fanden. Dennoch lief es erst mal weiter gegen die Gäste. So sah FFC-Keeperin Bryane Heaberlin noch vor der Pause die Rote Karte, weil sie Lea Schüller nur durch eine Notbremse stoppen konnte. Die 22-jährige Cara Bösl rückte an ihre Stelle.

Knaak konnte die Führung der Gastgeberinnen in der zweiten Halbzeit gleich erhöhen. Danach „sind wir nicht eingeknickt und haben Moral gezeigt“, lobte Arnautis. Einen Fehler in der gegnerischen Defensive nutzte FFC-Stürmerin Geraldine Reuteler zum 1:3. Kapitänin Marith Prießen legte per Foulelfmeter nach. Teamkollegin Tanja Pawollek war zuvor von SGS-Keeperin Lisa Klostermann im Strafraum getroffen worden. Nun war das Spiel wieder offen. Doch die Hoffnungen der Frankfurterinnen trübte der vierte Treffer auf der anderen Seite. Diesmal hatte Prießen einen Strafstoß verursacht, bei dem Nicole Anyomi im Nachschuss traf. Dass die wieder einmal spät eingewechselte Junioren-Nationalspielerin Shekiera Martinez in der Nachspielzeit ihren zweiten Bundesliga-Treffer erzielte, konnte an der Punktevergabe nichts mehr ändern.

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