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Grober Patzer des 1. FFC

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Nach dem Pokalsieg folgt die erste Niederlage seit Juni 2006.
Nach dem Pokalsieg folgt die erste Niederlage seit Juni 2006. © E. Krieger

Nach dem Pokalsieg folgt die erste Niederlage seit Juni 2006.

Von MATTHIAS KITTMANN

Im Nachholspiel der Frauenfußball-Bundesliga ist dem SC Bad Neuenahr ein faustdicke Überraschung gelungen. Mit dem 1:0-Sieg beim 1. FFC Frankfurt brachten sie den Hessinnen die erste Niederlage in der Liga seit dem 5. Juni 2006 bei und verhinderten gleichzeitig deren Sprung an die Tabellenspitze.

Im Vergleich zum gewonnenen Pokalfinale am vergangenen Samstag hatte FFC-Trainer Hans-Jürgen Tritschoks das Team gleich auf mehreren Positionen verändert. Das Mittelfeld musste nach der Verletzung von Renate Lingor komplett neu formiert werden, zumal bekanntlich auch Pia Wunderlich langfristig ausfällt. Der Ausfall Beider zeigte deutlich die Kreativlücke auf, die beim FFC im Spielaufbau besteht. Die könnte man durch mehr Druck über die Außenpositionen kompensieren, aber auch das klappte nicht, da etwa Petra Wimbersky nichts zu Stande brachte. Aber da war sie nicht die einzige. Selbst Nationaltorhüterin Silke Rottenberg reihte sich in die Serie von Fehlleistungen an diesem Abend ein. Jasmin Stümper hätte nach einer Ecke niemals aus drei Metern ins Tor köpfen dürfen, den Fünfmeterraum muss Rottenberg kontrollieren.

Bad Neuenahr spielte mit der ehemaligen Frankfurterin Sandra Minnert als Trainerin ein modernes Pressing, das dem FFC erhebliche Probleme bereitete. Erst mit der Einwechslung von Kerstin Garefrekes kam zunächst etwas mehr Schwung ins FFC-Spiel. Erst verpasste Birgit Prinz knapp, dann war die Latte im Weg. In der 67. Minute scheiterte Wimbersky mit der bis dahin größten Chance freistehend an Torfrau Ursula Holl. Und wenn es nicht läuft, geht am Ende auch ein Kopfball von Smisek aus drei Metern nur an die Latte.

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